Sa., 22.09.2018

Veloroute nach Münster rückt näher Lückenschluss in der Galgheide

Ihno Gerdes (r.) und Tim Jungmann verschafften sich in der Galgheide einen Überblick über den Stand der Bauarbeiten.

Ihno Gerdes (r.) und Tim Jungmann verschafften sich in der Galgheide einen Überblick über den Stand der Bauarbeiten. Foto: Flockert

Münster/Telgte - 

Die Realisierung der ersten von 13 Velorouten in der Stadtregion Münster, die die zwölf Umlandgemeinden mit der Stadt Münster verbinden sollen, rückt näher. 2020 sollen Radfahrer auf einer einheitlich gestalteten Piste von der Radstation an der Gildestraße südlich des Telgter Bahnhofs bis zur Promenade in Münster rollen können.

Von Stefan Flockert

Ein weiterer Schritt zur durchgängigen Befahrbarkeit wird in diesen Tagen in der Galgheide gemacht. Der dortige Wirtschaftsweg wird auf einem 400 Meter langen Stück von der Stadtgrenze zu Münster nach Südosten bis kurz vor dem Jägerhaus mit einer Asphaltdecke versehen. „Auf Telgter Gebiet schaffen wir damit den Lückenschluss bis zur Bundesstraße 51. Bis dahin sieht dann alles so aus, wie eine Veloroute nach den Richtlinien der Stadtregion aussehen soll“, berichtet Ihno Gerdes vom Fachbereich Planen, Bauen und Umwelt der Stadt Telgte.

Ausgebaut wird der Weg auf eine Breite von drei Metern. An den Rändern wird er mit weißen Streifen versehen. Die Kosten für das 400 Meter lange Stück belaufen sich auf 150 000 Euro. 70 Prozent trägt das Land, 30 Prozent die Stadt. Die kreisweite Reitroute, die bislang an der Straße Galgheide entlangführte, wird auf einen fast parallel verlaufenden, nicht asphaltierten Wirtschaftsweg verlegt.

Velorute nicht mehr an der B 51

Einen geänderten Verlauf der Veloroute vom Jägerhaus an der B 51 bis zum Bahnhof in Telgte sehen die Planungen der Stadtverwaltung vor. Die offizielle Route soll nun nicht mehr an der B 51 entlangführen. Vorgesehen ist, den Weg vom Jägerhaus nach Süden zu führen und dann nach Osten abbiegen zu lassen. Vorbei geht es am St.-Rochus-Hospital bis zum Kreisel Orkotten und von dort über den in Planung befindlichen Bahnseitenweg bis zum Bahnhof. „Die Strecke ist zwar einen guten Kilometer länger. Aber sie ist viel schöner“, nennt Gerdes einen großen Vorteil. Zudem hätte die Ertüchtigung der Route entlang der B 51 bis in die Stadt „zu viel Aufwand bedeutet“.

Das Teilstück von der Stadt bis zum Jägerhaus soll im Jahr 2020 fertiggestellt werden. Zunächst, so Gerde, müssen die ein Förderungsanträge gestellt werden.



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