Mo., 24.09.2018

Chemie und Pharmazie Feurige Experimente beim Tag der offenen Tür

Mit Fluoreszenzen brachten die Chemiker die Bühne zum Leuchten.

Mit Fluoreszenzen brachten die Chemiker die Bühne zum Leuchten. Foto: Keno Fiedler

Münster - 

Zwischen feurigen Experimenten und detaillierter Studienberatung: Am Samstag fand der erste Tag der offenen Tür für den Bereich Chemie und Pharmazie seit vier Jahren statt.

Von Keno Fiedler

Schon seit einem Dreivierteljahr liefen die Vorbereitungen, und das Ergebnis war eine vielseitige Veranstaltung. Im großen Hörsaal hielt Prof. Dr. Uwe Karst zum Auftakt eine Show-Vorlesung mit dem Titel „Es werde Licht“. Auf der Bühne schossen dabei die Flammen in rot, gelb und violett in die Höhe. Jeder Stoff habe seine eigene Farbe, erklärt Karst. Man müsse nur wissen, wie man sie sichtbar machen kann.

Sichtbar machten die Chemiker im Anschluss auch das Licht selbst – mit verschiedenen Lampen und einem Lichtmesser. Sogar im abgedunkelten Hörsaal brachten sie die Bühne mit Fluoreszenzen zum Leuchten. Die ganze Kraft des Lichts demonstrierte das Team dann zum Abschluss mit seinem Laborlaser. In einer Aufzeichnung reichte dessen Kraft aus, um das Logo der Westfälischen Wilhelms-Universität in eine Holzplatte zu brennen. Nach der Show durften sich die jüngeren Besucher bei der Chemie-Rallye im Institut ausprobieren. An verschiedenen Stationen konnten die Kinder riesige Seifenblasen steigen lassen, zähflüssigen Schaum anrühren oder Flüssigkeiten mischen, die ihre Farbe wechseln.

Fotostrecke: Flammen schießen in die Höhe

Am Ende jeder Station gab es für die Jungchemiker einen Stempel ins Aufgabenheft. Wer alle Stempel gesammelt hatte, bekam den Titel WWU-Chemie-Champion verliehen. Zum krönenden Abschluss gab es dann noch ein schnelles Foto im Laborkittel und mit Schutzbrille.

Für den konkreteren Einstieg in die Wissenschaft konnten sich Interessenten bei der Studienberatung Tipps zu den Studiengängen Chemie, Lebensmittelchemie und Wirtschaftschemie oder zur Ausbildung zum Chemielaboranten einholen. „Hier sind elf Institute vertreten“, erklärt Dr. Mara Hobbold, Organisatorin der Veranstaltung. Institute wie das Batterieforschungszentrum stellten sich auch mit Führungen vor. „Wir wollen der Öffentlichkeit zeigen, dass die Chemie in allem steckt“, sagt Hobbold. „Und auch gar nicht gefährlich ist“, fügt sie mit einem Schmunzeln hinzu.



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