13. ADAC-Kiepenkerl-Klassik
Oldtimer-Fans: „Sonne im Herzen“

Münster -

Trotz Dauerregen kamen die Oldtimer-Freunde bei der 13. Auflage der ADAC Kiepenkerl-Klassik voll auf ihre Kosten. Rund 70 historische Fahrzeuge gingen an den Start, am Mittag präsentierten sich die liebevoll restaurierten Autos auf dem Domplatz.

Sonntag, 23.09.2018, 20:15 Uhr aktualisiert: 23.09.2018, 20:20 Uhr
Der „Spirit of Ecstasy“, legendäre Figur auf dem Verschluss des Wasserkühlers bei diesem Rolls-Royce Phantom III am Sonntag auf dem Domplatz, macht der Regen nichts aus. Und einige Oldtimer-Fans kamen trotz des miesen Wetters zu dem Oldtimer-Event. Fotos: hpe
Dem „Spirit of Ecstasy“, legendäre Figur auf dem Verschluss des Wasserkühlers bei diesem Rolls-Royce Phantom III am Sonntag auf dem Domplatz, macht der Regen nichts aus. Und einige Oldtimer-Fans kamen trotz des miesen Wetters zu dem Oldtimer-Event. Fotos: hpe Foto: hpe

„Wir Oldtimer-Fans haben die Sonne doch im Herzen“, meint Moderator Georg Meyering, als er am Sonntagmittag auf dem Domplatz in die dunklen Regenwolken blickt. Dort, wo bei sonnigem Wetter viele Hundert Fans die historischen Fahrzeuge betrachten und fotografieren, sind nur vereinzelt ein paar „Schirmgäste“ anzutreffen.

„Das Wetter hat uns zwar etwas geärgert, wir haben diese großartige Veranstaltung aber dennoch gut und sicher über die Runden bringen können“, so Wolfgang Husch, Präsident der Automobilclubs Münster.

Sein Freundeskreis von aktiven Motorsportbegeisterten hat die 13. Auflage der ADAC-Kiepenkerl-Klassik organisiert. Rund 70 liebevoll restaurierte und gepflegte Exemplare der Automobilgeschichte sind an den Start zur 120 Kilometer langen Münsterland-Route gegangen. Die Cabrios blieben allerdings in der Garage.

Liebevoll gepflegte Vehikel

1/13
  • Am Mittag präsentierten sich die liebevoll restaurierten Autos auf dem Domplatz. Foto: hpe
  • Am Mittag präsentierten sich die liebevoll restaurierten Autos auf dem Domplatz. Foto: hpe
  • Am Mittag präsentierten sich die liebevoll restaurierten Autos auf dem Domplatz. Foto: hpe
  • Am Mittag präsentierten sich die liebevoll restaurierten Autos auf dem Domplatz. Foto: hpe
  • Am Mittag präsentierten sich die liebevoll restaurierten Autos auf dem Domplatz. Foto: hpe
  • Am Mittag präsentierten sich die liebevoll restaurierten Autos auf dem Domplatz. Foto: hpe
  • Am Mittag präsentierten sich die liebevoll restaurierten Autos auf dem Domplatz. Foto: hpe
  • Am Mittag präsentierten sich die liebevoll restaurierten Autos auf dem Domplatz. Foto: hpe
  • Am Mittag präsentierten sich die liebevoll restaurierten Autos auf dem Domplatz. Foto: hpe
  • Am Mittag präsentierten sich die liebevoll restaurierten Autos auf dem Domplatz. Foto: hpe
  • Am Mittag präsentierten sich die liebevoll restaurierten Autos auf dem Domplatz. Foto: hpe
  • Am Mittag präsentierten sich die liebevoll restaurierten Autos auf dem Domplatz. Foto: hpe
  • Am Mittag präsentierten sich die liebevoll restaurierten Autos auf dem Domplatz. Foto: hpe

Und wer trotzdem mit geschlossenem Verdeck unterwegs ist, hat so seine Probleme. „Die Gebläse in den alten Cabrios schaffen es nicht, dann beschlagen die Scheiben, und wir müssen trotz Regens mit offenen Seitenfenstern fahren“, sagt Ralf Bullerjahn, der mit einem Porsche-Cabrio von 1960 dabei ist. Egbert Tieskötter muss an seinem BMW V 8 von 1955 auf halber Strecke die Scheibenwischer austauschen, mit besserer Sicht geht es dann weiter durch die Dauerdusche bis zum Ziel in Borghorst.

„Wir sind extra aus Elmshorn gekommen und sind froh, dass doch noch schicke Autos gekommen sind“, freuen sich Heinz und Helga Nagels, die selbst einen alten VW-Käfer besitzen.

Nach der Sonderprüfung auf dem Domplatz, bei der 20 Meter Strecke in exakt fünf Sekunden durchquert werden müssen, geht es auf die Schlussetappe. „Der Regen ist wenigstens gut für den Aasee“, meint Bürgermeister Gerhard Joksch, der die Oldtimer beobachtet.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6073858?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686822%2F
Nachrichten-Ticker