Freibad Coburg geht in die Winterpause
Alle Rekorde gebrochen

Münster -

So lange wie nie zuvor hatte das Freibad Coburg an der Grevener Straße in diesem Jahr geöffnet. Das brachte dem Freibad einen neuen Besucherrekord.

Montag, 01.10.2018, 16:30 Uhr
Zum letzten Mal in diesem Jahr zogen die Schwimmer noch einmal ihre Bahnen in der Coburg. Bei Kerzenschein und Flutlicht bedankten sich zahlreiche Gäste für ein gelungene Saison.
Zum letzten Mal in diesem Jahr zogen die Schwimmer noch einmal ihre Bahnen in der Coburg. Bei Kerzenschein und Flutlicht bedankten sich zahlreiche Gäste für ein gelungene Saison. Foto: cro

Es war ein ungewöhnliches Dankeschön, das schon eine lange Tradition hat: Zum Saisonabschluss lud das Team des Freibades Coburg alle Gäste zum Nachtschwimmen mit kostenlosem Eintritt ein. Im Schein von Kerzen und Flutlicht durften die Schwimmer ein letztes Mal ins Wasser springen, bevor das Schwimmbad in die Winterpause geht. Jetzt ist die Coburg „dicht“.

Wir können auf ein Rekordjahr zurückschauen.

Schwimmbadleiter Marco Beernik

„Wir können auf ein Rekordjahr zurückschauen”, so Schwimmbadleiter Marco Beernink. Damit sind nicht nur die Rekordbesucherzahlen von 156.000 Gästen in dieser Saison gemeint. Noch nie seit der Gründung im Jahr 1929 war die Coburg so lange geöffnet wie in diesem Sommer – vom 1. Mai bis 30. September.

„Nun werden noch die letzten Arbeiten gemacht, die für die Winterpause nötig sind.” Das bedeutet, dass etwas Wasser abgelassen wird, auch wenn die Becken nie wirklich ganz leer sind. Reparaturen an den Umkleidekabinen, Gartenarbeiten oder Laubarbeiten werden ebenfalls abgeschlossen. „Aber den letzten Abend wollen wir noch ein bisschen genießen”, so Beernink.

400 Besucher beim Nachtschwimmen

Die Gäste ließen nicht lange auf sich warten: Rund 400 Besucher wollten noch einmal ein paar Runden in dem immerhin 24 Grad warmen Wasser ziehen. Sogar der Kiosk auf dem Gelände hatte noch einmal geöffnet, es gab Grillwürstchen.

Für das Team hieß es mehr als einmal Hände schütteln: Die Besucher bedankten sich, und so mancher hatte auch kleine Geschenke dabei. Einen Satz hatten alle Glückwünsche gemeinsam: „Dann sehen wir uns im nächsten Jahr wieder.” Da ist sich Beernink ganz sicher: „Ich freue mich schon darauf.”

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