So., 07.10.2018

Klassikpreis der Stadt Münster für drei Duos und ein Oktett Junge Musiker mit verheißungsvoller Zukunft

Die jungen Preisträger des Klassikpreises Münster freuen sich über Lob, Urkunden und Präsente.

Die jungen Preisträger des Klassikpreises Münster freuen sich über Lob, Urkunden und Präsente. Foto: Eickhoff

Münster - 

Bravo!“ So klang es am Sonntag spontan und vielstimmig in der Aula der Musikhochschule. Der große Beifall ermunterte die jungen Musiker, sogar mehrfach wieder auf die Bühne zu kommen.

Von Heike Eickhoff

Verständlich, denn die jungen Preisträger des Klassikpreises 2018 überzeugten durch technisches Können und hohe Musikalität. Prof. Ulrich Rademacher, Vorsitzender von „Jugend musiziert“, übergab den jungen Künstlern die Siegerurkunden sowie eine Fahrrad­klingel als Präsent: „Eine Erinnerung an Münster, die Stadt des Fahrrads.“

Um überhaupt am Wettbewerb um den Klassikpreis der Stadt Münster und des WDR teilnehmen zu können müssen die jungen Musiker bereits einen Bundespreis beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ gewonnen haben und zudem von den Jurys weiter empfohlen werden. Als Sieger des Klassikpreis stehen am Ende immer junge Ausnahmetalente auf der Bühne. Das junge Streichoktett (Anna Amalia Bockemühl, Paula Börtlein, Julia Hoover, Luisa Schwegler, Violine; Anna Boida und Rachel Smith, Viola; Lionel Martin und Clara Emilia Teuffel, Violoncello) aus Baden-Württemberg hatte die komplette zweite Konzerthälfte für Mendelssohn Bartholdys Oktett Es-Dur (op. 20) zur Verfügung. Druckvoll und präzise zugleich begann das Allegro, saubere Klanggewalt im Fortissimo und zartes Sehnen im Piano bereiteten den jungen Musikern anscheinend genauso viel Freude wie den Zuhörern. Auch im Andante schöpften die jungen Talente aus dem vollen Klang, den das Streichoktett zu bieten hat.

Benedikt Werner singt noch in der Stimmlage Sopran. Gemeinsam mit Gabriel Husson am Klavier legte er eine Reihe von Schubert-Liedern vor. Die Geschwister Xixi und Kai Gabel (Violine und Klavier) hatten eine Brahms Sonate auf den Pulten – makellos. Dana Bostedt (Violine) und Theresa Heidler (Klavier) eröffneten mit Beethoven und gefielen ungemein durch Technik und jugendlichen Charme.



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