Doku-Serie bei Dmax
Hasso Maaß und Max Bayer-Eynck erfüllen Männerträume

Münster -

Wenn Männer von einer schönen Einrichtung träumen, denken sie seltener an schöne Vorhänge und bunte Teppiche. Dann darf es gerne mal eine zünftige Grillecke sein, ein Kellerraum im Motorradwerkstatt-Style oder in BVB-Gelb. Damit es nicht beim Traum bleibt, schickt Fernsehsender Dmax Hasso Maas und Max Bayer-Eynck. Die Münsteraner kümmern sich um "Männer(t)räume".

Dienstag, 09.10.2018, 09:53 Uhr
Hasso Maaß (links) und Max Bayer-Eynck sind die Hauptprotagonisten der neuen Dmax-Serie „Männer(t)räume“.
Hasso Maaß (links) und Max Bayer-Eynck sind die Hauptprotagonisten der neuen Dmax-Serie „Männer(t)räume“. Foto: DMAX / Tilman Schenk

Schon Hassos Werkstatt ist ein Männertraum. Motorräder stehen da, stählerne Traversen, ein zur Bar umgebauter Oldtimer, Flugzeugteile, Trommeln und eine Bühne mit Gitarren und Mikrofonen. Eine Szene wie gemacht für den Männersender Dmax. Das dachten sich die Fernsehleute wohl auch. Und deshalb stehen Hasso Maaß und sein Kumpel Max Bayer-Eynck ab Mittwoch (10. Oktober) im Mittelpunkt der zunächst achtteiligen Doku-Serie „Männer(t)räume“.

Hasso und Max realisieren Ideen anderer

Die Idee der Reihe passt gut zwischen „Der gefährlichste Job Alaskas“ und „Asphalt Cowboys“ (Staffel 1-8) in die Testosteron-orientierte Dosenbier-Welt von Dmax: Männer bewerben sich mit ihrem Einrichtungs-Traum, Hasso und Max machen ihn wahr. Ein Kellerraum im Industrial-Style samt Motorrad in der Ecke? Kein Problem!

Eine Sitzecke als Huckleberry-Finn-Floß? Warum nicht! Ein Seecontainer als Freizeit-Lounge? Nur zu! „Wer genug Asche hat, macht sowas selber“, ist Hasso sicher. „Wir sind für die da, denen Geld und Ideen fehlen, bei denen es beim Träumen bleiben würde. Die geben uns die Idee, wir setzen das um.“

Hasso Maas und Max Bayer-Eynck erfüllen Männer(t)räume

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  • Heimspiel: Einem Mann in Münster richteten Hasso Maas und Max Bayer-Eynck ein Zimmer im Stil einer Motorradwerkstatt ein.

    Foto: Dmax
  • Für einen Mann in Telgte bauten Hasso Maas und Max Bayer-Eynck eine Sitzecke auf einem Floß.

    Foto: Dmax
  • Aus einem Seecontrainer bauten Hasso Maas und Max Bayer-Eynck eine Gartenbar.

    Foto: Dmax
  • Hasso Maas in der Dmax-Serie "Männer(t)räume".

    Foto: Dmax
  • In Oldenburg richteten Hasso Maas und Max Bayer-Eynck ein BVB-Fanzimmer ein.

    Foto: Dmax
  • In Oldenburg richteten Hasso Maas und Max Bayer-Eynck ein BVB-Fanzimmer ein.

    Foto: Dmax
  • In Oldenburg richteten Hasso Maas und Max Bayer-Eynck ein BVB-Fanzimmer ein.

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  • In Oldenburg richteten Hasso Maas und Max Bayer-Eynck ein BVB-Fanzimmer ein.

    Foto: Dmax
  • Für einen Mann in Telgte bauten Hasso Maas und Max Bayer-Eynck eine Sitzecke auf einem Floß.

    Foto: Dmax
  • Für einen Mann in Telgte bauten Hasso Maas und Max Bayer-Eynck eine Sitzecke auf einem Floß.

    Foto: Dmax
  • Für einen Mann in Telgte bauten Hasso Maas und Max Bayer-Eynck eine Sitzecke auf einem Floß.

    Foto: Dmax
  • Aus einem Seecontrainer bauten Hasso Maas und Max Bayer-Eynck eine Gartenbar.

    Foto: Dmax
  • "Männer(t)räume" halt: In Ostbevern entstand eine urige Grillecke.

    Foto: Dmax
  • "Männer(t)räume" halt: In Ostbevern entstand eine urige Grillecke.

    Foto: Dmax
  • "Männer(t)räume" halt: In Ostbevern entstand eine urige Grillecke.

    Foto: Dmax
  • "Männer(t)räume" halt: In Ostbevern entstand eine urige Grillecke.

    Foto: Dmax
  • "Männer(t)räume" halt: In Ostbevern entstand eine urige Grillecke.

    Foto: Dmax
  • Heimspiel: Einem Mann in Münster richteten Hasso Maas und Max Bayer-Eynck ein Zimmer im Stil einer Motorradwerkstatt ein.

    Foto: Dmax
  • Heimspiel: Einem Mann in Münster richteten Hasso Maas und Max Bayer-Eynck ein Zimmer im Stil einer Motorradwerkstatt ein.

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  • Heimspiel: Einem Mann in Münster richteten Hasso Maas und Max Bayer-Eynck ein Zimmer im Stil einer Motorradwerkstatt ein.

    Foto: Dmax
  • Heimspiel: Einem Mann in Münster richteten Hasso Maas und Max Bayer-Eynck ein Zimmer im Stil einer Motorradwerkstatt ein.

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  • Heimspiel: Einem Mann in Münster richteten Hasso Maas und Max Bayer-Eynck ein Zimmer im Stil einer Motorradwerkstatt ein.

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  • Heimspiel: Einem Mann in Münster richteten Hasso Maas und Max Bayer-Eynck ein Zimmer im Stil einer Motorradwerkstatt ein - inklsuive Fotoshooting vor dem Longinusturm.

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  • Heimspiel: Einem Mann in Münster richteten Hasso Maas und Max Bayer-Eynck ein Zimmer im Stil einer Motorradwerkstatt ein.

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  • Hasso Maas (links) und Max Bayer-Eynck in der Dmax-Serie "Männer(t)räume".

    Foto: Dmax

Zwei echte Typen

Für diese Mission haben die TV-Produzenten ganz offenbar genau die richtigen Akteure gefunden. Max Bayer-Eynck ist mit seiner Möbel-Manufaktur Kawentsmann selbstständig in einem Gewerbegebiet am münsterischen Stadtrand, er fertigt maßgeschneiderte Einrichtungsgegenstände vornehmlich aus Holz und Stahl.

Um die Ecke ist die verrückte Werkstatt von Hasso Maaß. „Ich bin autodidaktischer Künstler“, sagt der. Ein paar Lehren hat er in seinem Leben begonnen und abgebrochen. Jetzt macht er, was ihm gefällt. Vornehmlich „abgefahrene Möbel“ aus alten Maschinen, Autos, Flugzeugteilen. Handwerker und Künstler sind sie also beide. Und echte Typen.

Max sagte zunächst ab

Die Dmax-Macher fanden die benachbarten Unternehmer, die schon zuvor häufig zusammengearbeitet hatten, über soziale Netzwerke, und fragten bei Max Bayer-Eynck an. „Ich habe sofort abgesagt“, erinnert der sich. „Ich konnte mir nun wirklich nicht vorstellen, in so einer Do-it-yourself-Sendung wie ,Zuhause im Glück‘ mitzumachen.“ Aber dann stellte sich das ganz anders heraus: Handwerk sollte im Mittelpunkt stehen.

Also werkelten die beiden Wahl-Münsteraner im Sommer sieben Monate lang in Diensten des Fernsehens. In der Zeit realisierten sie acht Projekte, die jeweils eine Folge ausmachen. „Meine Firma stand still“, sagt Hasso Maaß. TV-Star ist ein Full-Time-Job­.

"Wir machen uns nicht zum Kaper"

Wichtig war den beiden Protagonisten, so sein zu dürfen, wie sie sind. „Wir machen uns nicht für irgendeine Fernsehshow zum Kasper“, sagt Hasso Maaß. „Wir wollten ein authentisches Ding machen.“ Anders als etwa in manch populärer Restaurant-Retter-Soap, in der nur allzu offensichtlich ist, dass aus dramaturgischen Gründen irgendwann auf halbem Weg die Stimmung kippen und die Beteiligten in Tränen ausbrechen müssen, ließen sich die Malocher aus Münster nicht provozieren: „Wir hauen uns nicht für die Einschaltquote gegenseitig in die Pfanne!“

Erfolg: ungewiss

Die Folgen sind im Kasten, die TV-Premiere steht an. Erfolg: ungewiss. Aber klar ist für Hasso Maaß und Max Bayer-Eynck schon jetzt: Die Erfahrung wollen sie nicht missen. „Die hatten keine Ahnung vom Handwerk, wir keine Ahnung von Fernsehen“, sagt Max. Dass die Gewerke am Ende zusammenfanden, sei das Ergebnis eines spannendes Prozesses.

Wenn die Quoten stimmen, könnte es eine weitere Staffel geben. Die beiden sind da gelassen. So lange arbeiten sie wieder für echte Kunden. In der Werkstatt mit den Flugzeugteilen und Oldtimern zum Beispiel.

Zum Thema

„Männer(t)räume“, acht Folgen, Start: Mittwoch, 10. Oktober 2018, 20.15 Uhr, Dmax.

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