Mi., 10.10.2018

Verwarngeld für 16 Fahrer Polizei kontrollierte verstärkt Transporter

 

 Polizisten kontrollierten am Mittwoch im Rahmen von Schwerpunktkontrollen Kleintransporter und überwachten den Straßenverkehr. Foto: dpa

Münster - 

Sie parken mitten im morgendlichen Berufsverkehr in zweiter Reihe, können ihre Lenk- und Ruhezeiten nicht nachweisen, sind nicht angeschnallt und fahren viel zu schnell: Bei einer verstärkten Kontrolle von Kleintransportern hat die Polizei in nur drei Stunden 16 Verwarngelder verhängt.

Polizisten kontrollierten am Mittwoch im Rahmen von Schwerpunktkontrollen Kleintransporter und überwachten den Straßenverkehr hinsichtlich Handynutzung und Rotlichtfahrten.

Dabei überprüften die Beamten eine Vielzahl von Kleintransportern, die am frühen Morgen Auslieferungsfahrten durchführten und teilweise durch Halten in zweiter Reihe zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Berufsverkehr mit beigetragen hatten, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Im Rahmen der dreistündigen Kontrolle mussten 16 Fahrer ein Verwarngeld zahlen.

Mit 100 km/h über die Trauttmansdorffstraße

In zwölf Fällen hatten die Fahrer keine Unterlagen über ihre Lenk- und Ruhezeiten geführt. Vier Fahrer waren nicht angeschnallt. Von 23 Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden 13 durch Fahrer der Kleintransporter begangen. Spitzenreiter war ein 28-jähriger Autofahrer, der mit über 100 Stundenkilometern auf der Trauttmansdorffstraße unterwegs war, wo 50 erlaubt waren.

In einer weiteren Aktion wurden die Missachtung von roten Ampeln und die verbotene Handynutzung überwacht. Innerhalb von zwei Stunden hielten die Polizisten elf Radfahrer und fünf Autofahrer an, da sie über Rot fuhren. Drei Autofahrer und drei Radfahrer beobachteten die Beamten beim Telefonieren während der Fahrt.

Auch Auto- und Radfahrer am Schlossplatz kontrolliert

Einen Tag zuvor kontrollierten Polizisten Verkehrsteilnehmer am Schlossplatz. Insgesamt fertigten die Beamten zwölf Anzeigen und erhoben zehn Verwarngelder. Fünf Autofahrer und vier Fahrradfahrer nutzten während der Fahrt ihr Handy. Fünf Radfahrer fuhren bei Rot, ein 55-jähriger Münsteraner war mit einem Kleinkraftrad unterwegs, ohne einen Führerschein zu haben.



https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6113923?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686822%2F