Raddiebstahl
Polizei Münster sucht Besitzer sichergestellter Fahrräder

Münster -

Jeden Tag werden in Münster im Durchschnitt mehr als zwölf Fahrräder geklaut. Ihre alten Gefährte sehen die Besitzer meist nie wieder. Einige könnten jetzt aber Glück haben.

Mittwoch, 17.10.2018, 09:32 Uhr aktualisiert: 17.10.2018, 09:48 Uhr
Raddiebstahl: Polizei Münster sucht Besitzer sichergestellter Fahrräder
Fahrrad weg? Einige Leezen-Besitzer in Münster könnten ihr Zweirad bald zurückerhalten. Foto: dpa (Symbolbild)

4466 Fahrraddiebstähle weist Münsters Polizeistatistik für das Jahr 2017 aus. Die wenigsten Taten werden aufgeklärt. 2017 lag die Aufklärungsquote bei sechs Prozent.

Jetzt sucht die Polizei mit Bildern nach den rechtmäßigen Besitzern einiger Fahrräder, die sie sichergestellt hat.

Polizei sucht Fahrradbesitzer

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  • Die Polizei Münster sucht wieder einmal mit Bildern nach den Besitzern einiger sichergestellter Räder. Erkennen Sie Ihr Rad wieder? Dann schreiben Sie eine kurze E-Mail mit Ihren Erreichbarkeiten an KK13.muenster@polizei.nrw.de

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Wer sein Rad entdeckt, soll sich per Mail (KK13.muenster@polizei.nrw.de) an das zuständige Kriminalkommissariat wenden.

Zuletzt hat die Polizei Münster im September öffentlich nach den Besitzern gestohlener Fahrräder gesucht, nachdem sie unter dem Bett eines 42-Jährigen 68 Fahrradschlösser gefunden hatte.

Fünf Tipps gegen Fahrraddiebstahl

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  • Im Jahr 2015 hat die Polizei deutschlandweit mehr als 335.000 Fälle gezählt. Spitzenreiter - bei der Pro-Kopf-Quote - ist Münster mit 1719 gestohlenen Rädern pro 100.000 Einwohner.

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  • Die Aufklärungsquote ist gering - der Ärger bei den Betroffenen sowie der Aufwand für den Kauf eines neuen Rades und den Schriftwechsel mit der Versicherung hingegen sind oft groß. Mit den richtigen Maßnahmen können Fahrradbesitzer Dieben die Straftat erschweren. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) sowie die Schlosshersteller Abus und Trelock geben diese Tipps zur Vorbeugung:

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  • Abschreckung: Schon der Anblick massiver, schwerer Schlösser kann Diebe abschrecken. Denn diese wollen schnell zum Erfolg kommen, leicht knackbare Modelle ziehen sie an. Ein dünnes Spiralkabelschloss dagegen leistet nur wenig Widerstand: Es ist schnell durchgetrennt, je nach Schloss geht das schon mit leichterem Haushaltswerkzeug.

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  • Qualität: Rund zehn Prozent des Fahrradpreises sollte man für das Schloss ausgeben. In Städten mit vielen Fahrraddiebstählen kann es sinnvoll sein, auch günstige Räder mit eher teuren Schlössern zu sichern.

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  • Flexibilität: Panzerkabel-, Ketten- und Faltschlösser sind nicht nur massiv, sondern auch flexibel. Beim Anschließen des Rades lassen sie sich auch um etwas voluminösere Gegenstände wickeln. Das geht bei Bügelschlössern oft nur bedingt. Diese starren Schlösser in U-Form gelten dafür im Allgemeinen als widerstandsfähigster Schutz.

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  • Transport: Ein Schloss hilft Radlern nur dann, wenn man es stets dabei hat. Beim Kauf von Bügelschlössern sollte man das Rad mitnehmen, um zu sehen, welche Halterung passt. Denn sehr schwere Schlösser immer im Rucksack zu transportieren, kann mühsam sein.

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  • Technik: Diebe dürfen das Rad nicht wegtragen können - denn an sicheren Orten knacken sie auch sehr robuste Schlösser. Idealerweise wird das Schloss um das Oberrohr des Fahrrads und zugleich um einen verankerten Gegenstand wie einen Fahrradständer oder Laternenpfahl gewickelt. Liegt das Schloss dagegen auf dem Boden, bietet das Dieben manchmal einen besseren Hebel: Sie können zum Beispiel einen Bolzenschneider auf der einen Seite ablegen und mit beiden Händen den anderen Griff umfassen. In geschlossenen Räumen wie Kellern und Garagen sind Räder besonders sicher. Auch dort schließt man sie aber besser an, falls es Dieben gelingt, sich Zugang zu verschaffen.

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