Besucher der 35. Auflage von „Altstadt Live“ kamen voll auf ihre Kosten
Leise Akustikgitarre, lautes Schlagzeug und alles dazwischen

Bei der 35. Auflage von „Altstadt Live“ spielten elf Bands in elf Kneipen rund um Kreuz-  und Jüdefelderstraße. Dabei konnte wieder einmal sämtlichen Stilrichtungen gelauscht werden.

Samstag, 20.10.2018, 13:47 Uhr aktualisiert: 20.10.2018, 13:57 Uhr
Besucher der 35. Auflage von „Altstadt Live“ kamen voll auf ihre Kosten: Leise Akustikgitarre, lautes Schlagzeug und alles dazwischen
Foto: Maximilian Konrad

Die Gitarre wurde noch einmal gestimmt und ab ging die wilde Fahrt. Knappe 180 Sekunden wurde gerockt, was das Zeug hält – sowohl auf der Bühne als auch unter den Zuschauern. Die Band Retocs gab „Ace of Spades“ von Motörhead zum Besten und warf wirklich alles in den Song, was ging.

Viele dieser Momente erlebten die Besucher am Freitagabend bei der 35. Auflage von „Altstadt Live“ rund um Kreuz- und Jüdefelderstraße. Insgesamt spielten elf Bands in elf Kneipen – und die waren meist brechend voll, sodass selbst um die Stehplätze gut gelaunt gekämpft werden musste. Von Irish Folk über sanfte Gitarrenklänge bis hin zu Alltime-Metalfavorites konnte sämtlichen Stilrichtungen gelauscht werden.

35. Auflage von „Altstadt Live“

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Mit Tin Whistle und Banjo spielten The Munster Men im Piano heitere Klänge von der grünen Insel und brachten damit die Besucher zum Mitwippen. In der Cavete interpretierte die Band Undercover den Hip-Hop-Titel „Türlich, türlich“ ganz neu. „Ich war von Undercover echt positiv überrascht“, sagte Kevin Snippel, der mit seiner Jungsclique das „Altstadt Live“ besuchte. Sein Kumpel Stefan Stirnberg meinte: „Die waren echt gut. Wir wollen jetzt noch weiter ins Himmel und Hölle und schauen, was da so geht.“

Dort spielte Ray Pasnen eher leisere Töne. Auf seiner Akkustikgitarre erklang unter anderem „Sweet Home Alabama“. Im Barzillus auf der Jüdefelderstraße sorgten What´s up mit Songs aus den 1990ern und 2000ern für ordentlich Partystimmung. Nebenan im Peacock lieferten die Jungs von Sonic Orange laute Töne und rockten die Bühne.

„Tolle Musik für jeden Geschmack“

„Das ‚Altstadt Live‘ ist wirklich großartig, wenn man wie ich gerade Besuch von außerhalb hat. Eine gute Gelegenheit, die verschiedenen Kneipen kennenzulernen und tolle Musik, bei der wir für jeden Geschmack fündig geworden sind. Ich würde sagen: Kultur, Altbierbowle und ausgelassene Stimmung, da präsentiert sich Münster doch von seiner besten Seite“, resümierte Mirjam Westermann den Abend.

Aus Sicht der Kneipenbetreiber bedeutete die 35. Auflage des „Altstadt Live“ mal wieder ordentlich Stress. Der Zapfhahn stand kaum still und immer wieder zischten die Kellner und Kellnerinnen mit vollen Tablets von drinnen nach draußen, auf die ebenfalls dicht bevölkerten Straßen und zurück. „Wir waren wie letztes Mal begeistert von der Stimmung, den Gästen und natürlich auch von der hervorragenden Band ‚Middle Excess‘. Ein wunderbarer Abend ohne besondere Vorkommnisse“, sagte Sandro Heymer, Betriebsleiter der Davidwache.

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