Feuer in Dachgeschosswohnung in Gartenstraße
54-Jähriger starb bei Brand

Münster -

(Aktualisiert) Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Gartenstraße ist in der Nacht zu Sonntag ein 54-jähriger Mann ums Leben gekommen, zwei weitere Bewohner der Dachgeschosswohnung mussten mit Rauchvergiftungen in Krankenhäuser eingeliefert werden.

Sonntag, 21.10.2018, 11:19 Uhr aktualisiert: 21.10.2018, 18:11 Uhr
Feuer in Dachgeschosswohnung in Gartenstraße: 54-Jähriger starb bei Brand
Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Gartenstraße ist in der Nacht zu Sonntag ein Mann ums Leben gekommen, zwei weitere Bewohner der Dachgeschosswohnung mussten mit Rauchvergiftungen in Krankenhäuser eingeliefert werden. Foto: hpe

Die Ursache für das Feuer ist unklar, die Polizei hat die Brandstelle beschlagnahmt und wird am Montag mit speziellen Ermittlern vor Ort die Arbeit aufnehmen.

Kurz nach Mitternacht am Sonntag erreichten mehrere Notrufe Polizei und Feuerwehr. Als wenig später die ersten Hilfskräfte von der nur gut einen Kilometer entfernten Hauptfeuerwache eintrafen, war eine Rauchentwicklung aus der Dachgaube sichtbar. „Anfangs hatten wir keine Hinweise auf Verletzte“, so Dirk Hüls­ken von der Berufsfeuerwehr. Noch während der erste Trupp unter Atemschutz das Löschen des Kleinbrandes vorbereitete, wurden aus dem verrauchten Treppenhaus insgesamt vier Menschen gerettet. Zwei waren nicht verletzt, wurden aber von Sanitätern betreut. In der Wohnung entdeckten die Wehrleute dann den leblosen Körper des Mannes, für ihn kam jede Hilfe zu spät. Alle fünf Betroffenen gehören zu einer Familie, die  im Dachgeschoss wohnte.

Der Brand selbst war schnell mit einem C-Rohr gelöscht und konnte auf das Zimmer zur Straßenseite hin begrenzt werden. Die Feuerwehr war mit rund 40 Einsatzkräften und neun Fahrzeugen, darunter auch mehrere Notärzte, knapp zwei Stunden vor Ort. Während dieser Zeit war die Gartenstraße zwischen Lublinring und Maximilianstraße komplett gesperrt. Gegen 1.30 Uhr am Sonntag wurde die Sperrung aufgehoben.

Die Berufsfeuerwehr schickte unter dem Alarmstichwort „Personen in brennender Wohnung“ schließlich zwei Löschzüge von den Wachen 1 und 2, auch die Freiwillige Feuerwehr Altstadt wurde zum Einsatzort beordert. Neben den Rettungsfahrzeugen der Feuerwehr waren Sanitäter der Johanniter Unfallhilfe vor Ort.

Weil die Feuerwache 1 wegen des Großaufgebots an der Einsatzstelle verwaist war, wurde zusätzlich der Löschzug Kinderhaus alarmiert. Die Ehrenamtlichen standen am York-Ring parat für eventuell weitere Brandeinsätze im Stadtgebiet. 

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