Brückensperrung in Hiltrup
Doch nicht durch die Dörfer?

Albersloh/Rinkerode -

Der Lkw-Verkehr, der wegen der gesperrten Brücke nicht durch Hiltrup fahren kann, soll nun offenbar doch nicht über Albersloh und Rinkerode umgeleitet werden. Das Straßenverkehrsamt in Münster arbeitet derzeit an einer Lösung, die Umleitungen auf dem Stadtgebiet der Domstadt vorzieht, ist der Stadt Sendenhorst mitgeteilt worden.

Donnerstag, 25.10.2018, 06:00 Uhr
Die Brücke in Hiltrup ist für den Lkw-Verkehr gesperrt. Nun sucht die Stadt Münster nach Lösungen für Umleitungen.
Die Brücke in Hiltrup ist für den Lkw-Verkehr gesperrt. Nun sucht die Stadt Münster nach Lösungen für Umleitungen. Foto: mlü-

Der Aufschrei in den Nachbargemeinden ist riesig – aber das letzte Wort ist bezogen auf die Umleitung des Lkw-Verkehrs wegen der gesperrten Brücke in Hiltrup noch längst nicht gesprochen. Das erklärte am Mittwochnachmittag Wolfgang Huth von der Sendenhorster Stadtverwaltung, nachdem er mit dem Straßenverkehrsamt in Münster gesprochen hatte.

Der Ärger aus den Dörfern Albersloh und Rinkerode, durch die – wie berichtet – der Lkw-Verkehr ohne vorherige Absprache mit den betroffenen Stadtverwaltungen führen sollte, ist in Münster wohl angekommen.

Und nun kommt es ganz anders, als bisher erwartet – und auch als geschildert und politisch kommentiert. „Das Straßenverkehrsamt hat zugesagt, dass es ein Beteiligungsverfahren geben wird – wie in solchen Fällen üblich“, erklärte Huth im Gespräch mit den WN. Und der derzeitige Stand der Überlegungen sei, dass das Verkehr „auf dem Gebiet der Stadt Münster“ umgeleitet werde – und eben nicht über die Nachbardörfer Albersloh und Rinkerode.

„Es gibt dazu konkrete Überlegungen, aber noch keinen endgültigen Stand“, erklärte Huth. Wenn die Umleitungslinien ausgearbeitet seien, würden dazu auch die betroffenen Kreise und Kommunen angehört. Und sie bekämen die Möglichkeit, Stellungnahmen abzugeben. „Wenn wir betroffen sind, werden wir Stellung nehmen“, so Huth. Aber nach derzeitigem Erkenntnisstand werde es dazu gar nicht kommen müssen, weil der Lkw-Verkehr innerhalb des Stadtgebietes von Münster umgeleitet werden solle.

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