Schulausbau
Kompakter Bau am Aasee

Münster -

Der Wettbewerb für die Erweiterung der ­Erich-Klausener-Realschule ist entschieden. Am Aasee könnte es deshalb bald anders aussehen.

Mittwoch, 24.10.2018, 17:52 Uhr aktualisiert: 24.10.2018, 18:35 Uhr
Die Architekten Hartig, Meyer, Wömpner gliedern in ihrem Entwurf den neuen Klassentrakt an das bestehende Hauptgebäude der Erich-Klausener-Schule an (M.) und kombinieren Turnhalle und Mensa in einem zweiten Baukörper (r.) mit Blickachse zum Aasee.
Die Architekten Hartig, Meyer, Wömpner gliedern in ihrem Entwurf den neuen Klassentrakt an das bestehende Hauptgebäude der Erich-Klausener-Schule an (M.) und kombinieren Turnhalle und Mensa in einem zweiten Baukörper (r.) mit Blickachse zum Aasee. Foto: Drees und Huesmann Planer

Der Wettbewerb für die Erweiterung der ­Erich-Klausener-Realschule ist entschieden: Unter Vorsitz von Prof. Dr. Volker Droste vergab die Jury den mit 22 000 Euro dotierten ersten Preis an das Architektenteam Hartig, Meyer und Wömpner aus Münster.

Das Ausbauprogramm von Münsters Schulen umfasst auch die nachgefragte Schule am Aasee. Hier sollen zwei neue Baukörper, die an das Bestandsgebäude anschließen, der Realschule den erforderlichen Raum für den Ausbau zur Vierzügigkeit bringen, teilt die Stadt mit. Die Entwürfe, so urteilt  das Preisgericht, überzeugen „durch die auf den Ort bezogene Kombination von Sporthalle und Mensa und eine den Bestandsbau respektierende Erweiterung zu einer kompakten Schule“. 

Modelle werden ausgestellt.

Den zweiten Platz mit je 12 500 Euro teilen sich ebenfalls Teams aus Münster: Andreas Heupel Architekten sowie Henrike Thiemann mit UWA-Weidemann Architekten. Über eine Anerkennung in Höhe von 5500 Euro freuen sich „Kroos+Schlemper Architekten“ aus Dortmund.        

Alle Modelle und Zeichnungen werden in einer Ausstellung im Stadthaus 3, Albersloher Weg 33, gezeigt. Stadtdirektor Thomas Paal eröffnet sie am Montag (29. Oktober) um 10 Uhr in der Glashalle. Einige Preisträger werden anwesend sein und ihre Arbeiten erläutern. Zu sehen ist sie bis zum 9. November (montags und dienstags 8 bis 16 Uhr, mittwochs 8 bis 20 Uhr,  donnerstags 8 bis 18 Uhr, freitags 8 bis 13 Uhr). Insgesamt nahmen zehn Architektenbüros an dem vom Amt für Immobilienmanagement ausgelobten und anonym durchgeführten Wettbewerb teil.

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