Nina Brauckhoff ist ein großer Fan
Für die Toten Hosen bis nach Argentinien

Münster -

Nina Brauckhoff ist ein großer Fan der Toten Hosen. Für zwei Konzerte der Düsseldorfer Punker wird die münsterische Studentin im November bis nach Argentinien fliegen.

Mittwoch, 24.10.2018, 21:00 Uhr
Seit rund zehn Jahren ist Nina Brauckhoff ein großer Fan der Toten Hosen. In Münster posierte sie mit Drummer Vom Ritchie für ein Selfie.
Seit rund zehn Jahren ist Nina Brauckhoff ein großer Fan der Toten Hosen. In Münster posierte sie mit Drummer Vom Ritchie für ein Selfie. Foto: privat

Wer sich ein Konzert der Toten Hosen anschaut, dürfte vermutlich ein Fan der Band sein. Wer im Rahmen einer Tournee gleich mehrere Konzerte der Düsseldorfer Punk-Rocker besucht, ist sicherlich ein Riesen-Fan. Und wer sich Flugtickets kauft, um zwei Konzerte der Toten Hosen in Argentinien zu sehen – der ist wohl einer der größten Fans, den diese Band in Deutschland hat.

Noch ein paar Tage, dann wird Nina Brauckhoff aus Münster in Richtung Südamerika fliegen. Am 14. November stehen die Hosen im argentinischen Mendoza auf der Bühne, am 17. November dann auch in der Hauptstadt Buenos Aires – im Rahmen eines „Hosenfestes“. Die Eintrittskarten waren erschwinglich, versichert die 21-Jährige, die an der Fachhochschule Münster Soziale Arbeit studiert – „40 Euro pro Konzert, das ist deutlich günstiger als hier in Deutschland“. Etwas teurer waren natürlich die Flugtickets – gut, dass Nina Brauckhoff neben dem Studium beim Verband für alleinerziehende Mütter und Väter jobbt, wo sie als Haushaltshilfe und in der Kinderbetreuung tätig ist.

Leidenschaft begann vor zehn Jahren

Ihre Leidenschaft für die Hosen begann vor einem Jahrzehnt. „Meine Mutter hörte oft die Hosen im Auto, anfangs war ich von der Musik allerdings eher weniger begeistert.“ Das änderte sich, als sie im Radio den Song „Alles was war“ hörte. „Den fand ich cool, danach klickte ich mich auf Youtube durch die Videos der Band und stellte fest, dass ich ihre Musik wirklich mag.“

2013 sah sie die Hosen zum ersten Mal live, 2015 und 2017 fuhr sie wegen der Hosen zum Festival „Rock am Ring“, im Rahmen der jüngsten Tournee sah sie alleine sechs Konzerte, darunter den Abschluss vor zwei Wochen in Düsseldorf. Mit Drummer Vom Ritchie hat sie kürzlich in der Gorilla Bar für ein Selfie posiert: „Er stand neben mir, ich habe ihn einfach gefragt“.

Es geht mir nicht nur um die Musik und die Band, viel wichtiger sind mir die Begegnungen mit anderen Fans.

Nina Brauckhoff

Wie weit geht die Verehrung der Hosen bei Nina Brauckhoff? Nicht so weit, wie man annehmen könnte. In ihrem WG-Zimmer hänge eine Fahne der Band, mehr nicht. „Es geht mir nicht nur um die Musik und die Band, viel wichtiger sind mir die Begegnungen mit anderen Fans“, sagt die 21-Jährige. In Facebook-Fangruppen und am Rande von Konzerten habe sie inzwischen viele Fans kennengelernt – einer wird sie im November in Richtung Argentinien begleiten. Die beiden begegneten sich übrigens beim Auftritt von Vom Ritchie in der Gorilla Bar zum ersten Mal.

Planungen für 2019 laufen

Mit Fans könnte man freilich auch bei anderen Musikern zusammenkommen. Warum hat sie sich für die Hosen entschieden? „Die Band ist authentisch, wirkt, als ob sie ganz nah an ihren Fans ist. Außerdem finde ich Campino richtig sympathisch und mag es, wie er mit seinen Liedern Gefühle ausdrücken kann.“

Natürlich laufen bei Nina Brauckhoff längst die Planungen für 2019. Zum Hurricane Festival will sie fahren, wo die Hosen einer der Headliner sind. Und dann rechnet sie auch noch fest mit einer neuen Tournee. „Schließlich feiern die Toten Hosen bald ihr 40-jähriges Bandjubiläum.“

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