Liquiditätsengpässe
Klarastift sucht Wege aus der Krise

Münster -

Die Gremien beschäftigen sich diese Woche mit der Zukunft des Klarastiftes. Durch den Aufnahmestopp kommt es zu großen Liquiditätsengpässen.

Montag, 12.11.2018, 10:00 Uhr aktualisiert: 13.11.2018, 12:40 Uhr
 
  Foto: Oliver Werner

Alle Verantwortungsträger schweigen beharrlich, doch die Krise an dem in finanzielle Schieflage geratenen Altenpflegezentrum Klarastift wird in dieser Woche zu Antworten führen müssen. Der Aufsichtsrat tagt am Mittwoch in nichtöffentlicher Sitzung und erwartet Lösungen. Aus dem gleichen Grund findet nach Informationen unserer Zeitung am Montag eine kurzfristig einberufene Gesellschafterversammlung statt.

Das Klarastift hat nach einem bereits im Juni durch die Heimaufsicht verhängten Aufnahmestopp große Liquiditätsengpässe. Grund seien Probleme und Personalmangel in der Pflege. Unterm Strich sollen 300 000 Euro in der Kasse fehlen.

Aufnahmestopp soll aufgehoben werden

Die Geschäftsführung ist mehrfach dazu aufgefordert worden, die bestehenden Mängel zu beseitigen und kurzfristig Gegenmaßnahmen einzuleiten. Ziel ist es, dass der verhängte Aufnahmestopp noch vor Jahresende aufgehoben werden kann. Danach sieht es derzeit allerdings nicht aus.

Eine Mehrheit der Aufsichtsratsmitglieder hatte sich dafür ausgesprochen, dass ein Krisenmanager der in dem Gremium nicht mehr unumstrittenen Geschäftsführung für zunächst ein Jahr zur Seite stehen soll.

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