Sporteln-Saison eröffnet
Spaß mit den Holzkegeln

Münster -

Am Sonntag öffneten sich zum ersten Mal in dieser Saison wieder 17 Turnhallen in Münster für die Aktion Sporteln.

Montag, 12.11.2018, 18:30 Uhr aktualisiert: 13.11.2018, 17:28 Uhr
Die vierjährige Charlotte (r.) – begleitet von ihrem Papa – hatte zum Saisonstart von Sporteln in der Turnhalle der Thomas-Morus-Schule viel Spaß beim Kegeln.
Die vierjährige Charlotte (r.) – begleitet von ihrem Papa – hatte zum Saisonstart von Sporteln in der Turnhalle der Thomas-Morus-Schule viel Spaß beim Kegeln. Foto: Maria Conlan

Die vierjährige Charlotte hatte Spaß mit den Holzkegeln. Ihr Lieblingsgerät sind die Schaukel-Ringe. Und zu Beginn musste Papa Pferdchen spielen. Es ist wieder so weit: Am Sonntag öffneten sich zum ersten Mal in dieser Saison wieder 17 Turnhallen in Münster für die Aktion Sporteln. Von 10 bis 13 Uhr stehen dann sonntags stets neu gestaltete Bewegungslandschaften zur Verfügung. Und mit der Fantasie der Kinder wird eine Bank zum Auto, ein Kasten zum Berg, der Hula-Hoop-Reifen zum Zügel . . .

Ausfallen musste der Saisonstart an der Lotharinger­straße. Eltern und Kinder waren enttäuscht: Die Halle war für ein Federfußballturnier reserviert, was im Vorfeld nicht kommuniziert worden war. Zum Glück gab es Ausweichmöglichkeiten in der Nähe. Neu ist in dieser Saison eine Altersstaffelung, um der weiten Altersspanne von ein bis acht Jahren gerechter zu werden.

Bewegungsspaß in der Turnhalle der Thomas-Morus-Schule genossen über 80 Kinder und Erwachsene. Hier hatte André Schmitz ganz allein die Bewegungslandschaft aufgebaut, und das in nur 30 Minuten. „Da kam ich ins Schwitzen“, gestand er lächelnd, auch wenn er bereits seit über 23 Jahren dabei ist. Ins Schwitzen kamen später noch viele andere: die Kinder beim Hüpfen, Klettern, Ballspielen, Schaukeln, Balancieren; doch auch der Vater, der gleich zwei Kinder mit einem Holzreifen durch die Halle zog, die Mutter, die ihre Tochter anschaukelte und dabei das Geschwisterkind auf dem Arm trug und die Oma, die aufpasste, das ihr Enkel gefahrlos das Trampolin ausprobierte.

Zusammen mit dem städtischen Sportamt besteht seit über 20 Jahren dieses Angebot, das dank geschulter Ehrenamtlicher durchgeführt wird. Ziel ist es, Bewegungsfreiraum für Kinder in den kühleren Monaten zu schaffen, wo sie sich ohne Anleitung austoben können und dabei Zeit mit ihren Eltern verbringen, so Schmitz. Dabei werden auch Kontakte geknüpft, ein angenehmer Nebeneffekt – und passt zum Konzept. Motorik, Sensomotorik, soziale und kognitive Fähigkeiten zu schulen, wie Schmitz erläuterte.

Außer Totensonntag und in den Weihnachtsferien wird bis zum 7. April 2019 Sporteln angeboten.

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