Straßensperren und Polizeistreifen
Münsters Altstadt wird zur Sicherheitszone

Münster -

Die Innenstadt wird während der Weihnachtsmärkte wieder zur Sicherheitszone. Zehn Zufahrtsstraßen werden tagsüber gesperrt, bis zu 20 Polizeibeamte gehen gleichzeitig Streife.

Donnerstag, 22.11.2018, 16:20 Uhr aktualisiert: 22.11.2018, 16:44 Uhr
Kündigen für die Weihnachtsmärkte Sicherheitsmaßnahmen an (v.l.): Martin Schulze-Werner (Leiter des Ordnungsamtes), Wolfgang Heuer (Ordnungsdezernent), Gottfried Wingler-Scholz (Leiter der Feuerwehr) und Andreas Bode (Sprecher der Polizei). An allen Ständen werden Rettungsplaketten mit Details zum Standort angebracht.
Kündigen für die Weihnachtsmärkte Sicherheitsmaßnahmen an (v.l.): Martin Schulze-Werner (Leiter des Ordnungsamtes), Wolfgang Heuer (Ordnungsdezernent), Gottfried Wingler-Scholz (Leiter der Feuerwehr) und Andreas Bode (Sprecher der Polizei). An allen Ständen werden Rettungsplaketten mit Details zum Standort angebracht. Foto: Matthias Ahlke

Mit Eröffnung der Weihnachtsmärkte am kommenden Montag wird die Innenstadt wieder zu einer Sicherheitszone. An zehn Stellen werden Lkw und Wassercontainer die Zufahrten versperren, bis zu 20 Polizeibeamte sind gleichzeitig auf Streifengang. „Wir wollen für bestmögliche Sicherheit sorgen, ohne dass die tolle vorweihnachtliche Atmosphäre verloren geht“, betont Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer.

Nach dem islamistischen Anschlag von Berlin im Dezember 2016 waren auch in Münster umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt worden. „Nach wie vor haben wir eine latent hohe Anschlagsgefahr – auch in Münster“, sagt Polizei-Sprecher Andreas Bode. Polizeibeamte werden auf allen fünf Weihnachtsmärkten präsent sein, anders als im Vorjahr jedoch nicht ihre Maschinenpistolen sichtbar vor sich hertragen.

Die Zufahrt in die Innenstadt wird ab Montag während der Öffnungszeiten der Weihnachtsmärkte nur noch an der Loerstraße möglich sein – nach Überprüfung der Personen, die sich in einem Fahrzeug befinden, wie Heuer betont. Frei zugänglich ist die City für den Lade- und Lieferverkehr lediglich zwischen 21 (samstags: 22) sowie 11 Uhr, betont der Leiter des Ordnungsamtes, Martin Schulze-Werner.

Premiere für neues Rettungsraster

Erstmals kommt bei den Weihnachtsmärkten ein Rettungsraster zum Einsatz. An jedem Stand befindet sich ein deutlich sichtbares Schild, das detaillierte Informationen zum Standort enthält – darunter eine Rettungszellennummer. Gibt ein Weihnachtsmarktbesucher im Notfall diese Nummer an, dann wisse die Feuerwehr auf 25 Meter genau, wo etwas passiert ist, betont Feuerwehr-Leiter Gottfried Wingler-Scholz. Dieses System war auch schon beim Katholikentag zum Einsatz gekommen.

Um zu verhindern, dass sich ein Brand unkontrolliert ausbreitet, ist die Rathaus-Rückseite mit feuerfesten Platten gesichert. Auch mehrere Stände sind diesmal mit speziellen Materialien zusätzlich gesichert, berichtet Wingler-Scholz.

Weihnachtsstimmung rund ums Rathaus

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  • Foto: Markus Lehmann / photo-by-ml.com
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Insgesamt 100.000 Euro gibt die Stadt für Sicherheitsmaßnahmen rund um die Weihnachtsmärkte aus – dies sei „ein hoher Aufwand“, wie Dezernent Heuer betont. Zugleich verweist er darauf, dass die Rückmeldungen der Besucher im vergangenen Jahr überwiegend positiv ausfielen.

Zwischen dem 26. November und 23. Dezember werden in Münster eine Million Weihnachtsmarktbesucher erwartet. Auf den fünf Märkten gibt es insgesamt 300 Stände.

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