Organisator wird gesucht
4tel-Fest steht vor dem Aus

Münster -

Dem 4tel-Fest an der Warendorfer Straße droht das Aus. Der bisherige Organisator hat sich zurückgezogen, und ein neuer ist noch nicht gefunden.

Donnerstag, 22.11.2018, 18:00 Uhr aktualisiert: 22.11.2018, 18:41 Uhr
Seit elf Jahren ist das 4tel-Fest in Mauritz-West, rund um die Warendorfer Straße, ein Anziehungspunkt für Besucher. Doch nun droht das Aus der Veranstaltung.
Seit elf Jahren ist das 4tel-Fest in Mauritz-West, rund um die Warendorfer Straße, ein Anziehungspunkt für Besucher. Doch nun droht das Aus der Veranstaltung. Foto: Julia Kwiatkowski

Seit elf Jahren zieht das 4tel-Fest in Mauritz-West Sommer für Sommer Tausende Besucher an. Im Rahmen der Initiative „Gutes Morgen Münster“ ist das Projekt sogar ausgezeichnet worden – weil es die Kommunikation und Nachbarschaftlichkeit innerhalb des Stadtteils fördere.

Doch nun steht die beliebte Veranstaltung vor dem Aus, nachdem sich Thomas Behm entschieden hat, sich nicht nur aus dem Cinema zurückzuziehen (wir berichteten), sondern auch die Leitung und Organisation des 4tel-Festes aufzugeben.

Schwache Resonanz bei Organisationstreffen

Zwei Organisationstreffen fanden seitdem statt – bei magerer Beteiligung. Zuletzt kamen lediglich drei Personen zusammen, berichtet Nina Klümpers, die im Viertel lebt und arbeitet und eine dieser drei Personen war. Dass die Resonanz so schwach war, versteht sie nicht: „Schließlich sind doch 850 Leute in unserem E-Mail-Verteiler, darunter viele, die schon bei unserem Fest mitgemacht haben.“

„4tel-Fest“ 2018 rund um die Warendorfer Straße

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Das Hauptproblem: Bislang konnte kein Nachfolger für Thomas Behm gefunden werden. Doch ohne einen Organisator, der über Einnahmen und Ausgaben wacht, Ansprechpartner für die Behörden ist und auch mal Geld vorschießt – zum Beispiel für Plakate und Flyer –, wird es keine Neuauflage geben können, betont Nina Klümpers.

Verschiedene andere Modelle haben die wenigen, die sich aktuell für das 4tel-Fest engagieren, bereits durchgespielt. Zum Beispiel, einen Verein zu gründen. Doch von dieser Idee habe man schnell wieder Abstand genommen, „dann müssten wir einen Vorstand wählen und eine Beitragssatzung erstellen“, sagt Klümpers. Zu viel Aufwand, um lediglich einmal im Jahr ein Fest auf die Beine zu stellen.

Entscheidung im Dezember

Eine andere Möglichkeit könnte es sein, dass mehrere Personen eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) gründen – aber auch diese Personen hätten sich noch nicht gefunden. Und so sollen nun soziale Einrichtungen im Viertel angesprochen werden, ob sie die offizielle Funktion des Organisators übernehmen wollen.

Bis zum 9. Dezember – dem nächsten „Orgatreff“ – soll eine Entscheidung fallen. „Wenn es bis dahin keine Lösung gibt“, sagt Klümpers, „dann wird es kein Fest mehr geben.“

Das „4tel-Fest“ 2017 im Mauritzviertel

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