"Meet & Greet" mit den Donots
Punkrocker im Konferenzsaal

Münster -

Die Donots waren am Donnerstagmorgen in der WN-Redaktion zu Gast. Dort plauderten sie über das anstehende Riesenkonzert „Grand Münster Slam“ in der Halle Münsterland und trafen Fans, die dieses „Meet & Greet“ gewonnen hatten. Natürlich spielten die Donots auch ein Ständchen . . .

Donnerstag, 22.11.2018, 18:16 Uhr aktualisiert: 23.11.2018, 09:08 Uhr
Wenn die Donots da sind, wird immer gelacht (von links): Guido Knollmann, Eike Herwig, Jan-Dirk Poggemann, Moderator und Redaktions­mitglied Carsten Vogel, Ingo Knollmann und Alex Siedenbiedel.
Wenn die Donots da sind, wird immer gelacht (von links): Guido Knollmann, Eike Herwig, Jan-Dirk Poggemann, Moderator und Redaktions­mitglied Carsten Vogel, Ingo Knollmann und Alex Siedenbiedel. Foto: Gunnar A. Pier

Richtige Fans nehmen weite Wege auf sich. Sandra Grochowski ist eigens aus Rostock angereist, um am „Meet & Greet“ mit der münsterländischen Punkrock-Band Donots teilzunehmen. Morgens um 5 Uhr hat sie sich ins Auto gesetzt, um rechtzeitig in der Zen­tralredaktion unserer Zeitung zu sein. Und das an ihrem Geburtstag.

Mit ihr zusammen durften noch neun weitere Gewinner mit ihren Freunden und Bekannten die fünf Bandmitglieder nicht nur hautnah erleben, sondern auch Selfies mit den Stars machen und ihnen Fragen stellen. Gewonnen hatten sie das Treffen bei einer Verlosung in unserer Zeitung.

Altehrwürdige Halle Münsterland

Ingo Dudenhausen aus Greven – der gestand, dass er noch nie auf einem Donots-Konzert war – interessierte sich für den Sprachwechsel der Band vom Englischen ins Deutsche, den die Donots auf ihrem vorletzten Album „Karacho“ vollzogen hatten. Wie war die Reaktion der Fans darauf? Donots-Bassist Jan-Dirk Poggemann erinnert sich, dass die Idee dazu in Amerika aufgekommen war. Zunächst sei nur ein Song geplant gewesen, aber daraus habe sich dann ein komplettes Album ent­wickelt. Und er ergänzt: „Wir haben erwartet, dass die Fans uns den Hintern versohlen, aber das Gegenteil war der Fall und das Album wurde sehr gut aufgenommen.“

Im Dezember kommt das Quintett im Rahmen ihrer „Lauter als Bomben“-Tour zum sogenannten „Grand Münster Slam 6“ in die Halle Münsterland. Im Anschluss daran steht noch das Jahresabschlusskonzert in Osnabrück auf ihrem Programm. Welche Show gefällt ihnen denn besser? Sänger Ingo Knollmann antwortet salomonisch: „Im Rosenhof in Osnabrück haben wir bereits 17 Mal gespielt, das hat sich zu einer Tradition ent­wickelt, während die Halle Münsterland die altehrwürdige Mini-Stadion-Location ist“.

Kleines musikalisches Ständchen

Swen Nolte aus Nottuln interessiert sich für das Mit­einander innerhalb der Band, ob sie einander nicht mal auf die Nerven gehen. Obwohl die Redeanteile an diesem Donnerstagvormittag paritätisch verteilt sind, ergreift Sänger Ingo Knollmann das Wort: „Auch wenn es klebrig und pathetisch klingt: Wir haben ein gutes Miteinander gefunden“. Den Einwurf seines Bruders Guido außer Acht lassend, dass die Frage andersherum gestellt werden müsse, ergänzt Ingo: „Aggressionen bauen sich da selten auf, und wenn, dann kann man sie mit grünen Flaschen wegtrinken“.

Die Donots treffen Fans in der WN-Redaktion

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  • Punkrocker singen im Konferenzraum: Die Donots, hier Guido (links) und Ingo Knollmann, waren am Donnerstag in der WN-Redaktion zu Gast.

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  • Im Vorfeld hatten Leser gewonnen, die Donots bei einem Meet+Greet zu treffen.

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  • Ein Foto muss sein: Sänger Ingo Knollmann mit einem Fan.

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  • In lockerer Runde quatschen die Donots mit ihren Fans.

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  • Von links: Guido Knollmann, Eike Herwig, Jan-Dirk Poggemann, Moderator Carsten Vogel (WN), Ingo Knollmann, Alex Siedenbiedel.

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  • WN-Redakteur Carsten Vogel eröffnete die Runde mit Fragen unter anderem an Sänger Ingo Knollmann.

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  • Guido Knollmann spielt bei den Donots Gitarre.

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  • Punkrocker singen im Konferenzraum: Die Donots, hier Guido (links) und Ingo Knollmann, waren am Donnerstag in der WN-Redaktion.

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  • Guido Knollmann zeichnet ein Motiv auf einen Fan-Arm. Das Bild soll Vorlage für ein Tattoo werden.

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  • Am Flipchart hinterließen die Stars einen Gruß.

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  • Eike Herwig hat offenbar etwas Lustiges erzählt.

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  • Ingo Knollmann und Alex Siedenbiedel

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  • Carsten Vogel, Ingo Knollmann und Alex Siedenbiedel

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  • Ingo Knollmann und Alex Siedenbiedel

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  • Von links: Guido Knollmann, Eike Herwig, Jan-Dirk Poggemann, Moderator Carsten Vogel (WN), Ingo Knollmann, Alex Siedenbiedel.

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  • Ingo Knollmann im Gespräch mit einem Leser

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  • Von links: Guido Knollmann, Eike Herwig, Jan-Dirk Poggemann, Moderator Carsten Vogel (WN), Ingo Knollmann, Alex Siedenbiedel.

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  • Von links: Guido Knollmann, Eike Herwig, Jan-Dirk Poggemann, Moderator Carsten Vogel (WN), Ingo Knollmann, Alex Siedenbiedel.

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  • Sandra Grochowski ist eigens aus Rostock angereist, um am „Meet & Greet“ mit den Donots teilzunehmen.

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  • Punkrocker singen im Konferenzraum: Die Donots, hier Guido (links) und Ingo Knollmann, waren am Donnerstag in der WN-Redaktion.

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Dass die Veranstaltung nicht zur kommunikativen Einbahnstraße gerät, dafür sorgen die Donots selbst. Denn wer Fragen beantwortet, darf auch selbst welche stellen. Und so fragt Gitarrist Alex Siedenbiedel die Teilnehmer, wann sie die Band zum ersten Mal live gesehen haben. Bei Sandra Grochowski ist es erst drei Jahre her. Ihr hat es aber so gut gefallen, dass sie seitdem keine weiten Wege mehr für die Band scheut.

Zum Abschluss der Fragestunde darf sie sich dann auch über zwei Songs freuen, die Ingo und Guido mit akustischer Gitarre zum Besten geben: „Hansaring“ und „The Years Gone By“. Damit kann auch Ingo Duden­hausen sein erstes kleines Donots-Konzert verbuchen. Bevor er wieder nach Greven fährt, fragt er noch schnell, wo es noch Konzertkarten gibt. Die gute Nachricht: Es gibt noch welche, wenn auch nicht mehr viele.

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