Mo., 26.11.2018

Weihnachtsmärkte in Münster Glühweinduft zieht durch die Stadt

Glühwein in neuen Gläsern werden in diesem Jahr auf dem Weihnachtsmarkt im Rathaus-Innenhof angeboten.

Glühwein in neuen Gläsern werden in diesem Jahr auf dem Weihnachtsmarkt im Rathaus-Innenhof angeboten. Foto: Matthias Ahlke

Münster - 

Fünf Weihnachtsmärkte mit insgesamt rund 300 Buden locken in die Innenstadt. Der kleinste Markt ist der am Kiepenkerl, die meisten Stände stehen rund um das Rathaus.

Von Gabriele Hillmoth

Am heutigen Montag geht es los, dann verzaubern bis kurz vor Heilig Abend fünf Weihnachtsmärkte die münsterische Innenstadt. Die Hütten stehen und sind geschmückt. Die Händler erwarten in den kommenden Wochen Zehntausende Besucher. Sie erwarten im Rathausinnenhof neue Glühweintassen.

Die Tanne auf dem Lichtermarkt vor der St.-Lamberti-Kirche bekommt in diesem Jahr Konkurrenz durch einen Tannenbaum, den Landwirt Dietmar Renfert-Deitermann aus Gelmer für den Markt am Kiepenkerl gefällt hat. Rund 16 Meter hoch soll die Tanne sein, die Mittelpunkt des gemütlichen Weihnachtsdorfes ist. Mit seinen 20 Ständen handelt es sich um den kleinsten der fünf Weihnachtsmärkte.

Knapp dahinter liegt mit 26 Ständen der Giebelhüüskesmarkt vor der Überwasserkirche. Dieser Markt feiert in diesem Jahr einen runden Geburtstag. Fred Menting und Volker Schneider waren 2008 die Gründer, die jedes Jahr an ihrem Konzept feilen. Volker Schneider freut sich, dass ihre Toilettenanlage beispielsweise mit Fernseher und Radio ausgestattet sein wird und die Wartezone inzwischen überdacht wurde. „Purer Luxus“, beschreibt Schneider die Erweiterung.

Insgesamt 29 Stände haben sich auf dem Lichtermarkt St. Lamberti eingerichtet. Dieser setzt vor allem durch seine blauen Spitzdachbuden Akzente im münsterischen Weihnachtsmarkttrubel. Organisator Bernd Kleimann berichtet von drei neuen Ständen, an denen unter anderem Bilder, Kalender und Filzarbeiten angeboten werden. Eine Lücke sei geblieben, berichtet Bernd Kleimann, dafür habe sich in diesem Jahr kein passendes Angebot gefunden. Dafür wurden Stände gerückt, um die Giebelhäuser richtig positionieren zu können.

Der zweitgrößte Weihnachtsmarkt ist der im Aegidiimarkt, in dessen Mittelpunkt eine Holzpyramide steht. Mit rund 110 Buden aber liegt der Weihnachtsmarkt rund um das Rathaus in Münster deutlich an der Spitze. Die Verkleidung aller Buden sollte unbedingt aus Echtholz bestehen, darauf und auf die Dekoration der Stände legten die Organisatoren von der Halle Münsterland bei der Auswahl der Händler im Vorfeld schon allergrößten Wert.

Die Weihnachtsmärkte in Münster gelten neben dem Wochenmarkt als die großen Anziehungspunkte für Touristen, berichtete erst kürzlich Tobias Viehoff von der Interessengemeinschaft Starke Innenstadt (ISI) bei einer Versammlung von Kaufleuten und Eigentümern im Kiepenkerlviertel.

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Offiziell werden die Weihnachtsmärkte am Montag (26. November) um 17 Uhr vor der St.-Lamberti-Kirche eröffnet. Am 22. Dezember müssen bereits die Märkte vor der Überwasserkirche und der Lambertikirche schließen, um rechtzeitig die Buden für das Weihnachtsfest abbauen zu können. Alle anderen drei Märkte bleiben bis zum 23. Dezember geöffnet. Besucher, die ihr Gepäck deponieren möchten, können dies an den Adventssamstagen im Gepäck-Container, Heinrich-Brüning-Straße 9, tun.



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