Wohnraum
Entwicklung der Wohnquartiere auf Kasernenflächen

Münster -

Die Entwicklung der neuen Wohnquartiere „York“ und „Oxford“ geht voran: Die ehemaligen Kasernenflächen in Gremmendorf und in Gievenbeck können ab Dezember für die Bebauung vorbereitet werden. Nächster Schritt: Abbruch- und Erschließungsarbeiten.

Freitag, 30.11.2018, 17:00 Uhr aktualisiert: 30.11.2018, 17:10 Uhr
Stadtbaurat Robin Denstorff, Konvoy-Geschäftsführer Siegfried Thielen, NRW.URBAN-Geschäftsführer Ludger Kloidt und Prokurist Dirk Ebeling bei der Vertragsunterzeichung.
Stadtbaurat Robin Denstorff, Konvoy-Geschäftsführer Siegfried Thielen, NRW.URBAN-Geschäftsführer Ludger Kloidt und Prokurist Dirk Ebeling bei der Vertragsunterzeichung. Foto: Presseamt Münster

Bei der Erschließung und baulichen Entwicklung der Areale arbeiten die Stadt Münster und die eigens für die Konversionsprojekte gegründete Tochtergesellschaft Konvoy mit der landeseigenen Entwicklungsgesellschaft NRW.URBAN zusammen, teilt die Stadt mit.

Gemeinsam werden die Partner die ehemaligen Kasernenflächen in den nächsten Jahren Schritt für Schritt entwickeln und auf insgesamt 75 Hektar Wohnraum für 10.000 Menschen schaffen. Als Entwicklungsgesellschaft auf Zeit leistet NRW.URBAN einen wichtigen Beitrag bei der operativen Umsetzung der Konversion. Der entsprechende Vertrag ist am Donnerstag unterzeichnet worden. Damit ist der Startschuss für die Kooperation gefallen.

Die städtebaulichen Konzepte für beide Wohnquartiere sehen einen möglichst schonenden Umgang mit dem Gehölzbestand vor. Zwar werden Bäume weichen müssen, aber Neuanpflanzungen sorgen für Ausgleich, heißt es. Auf dem Oxford-Gelände sollen bis zum Abschluss der Arbeiten rund 350 Bäume neu gepflanzt werden, auf dem York-Gelände 560. Der grüne Charakter der zu entwickelnden Flächen soll auch bei der nun konkret anstehenden Realisierungsphase Ziel der städtebaulichen Planung bleiben, heißt es.

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