Mi., 05.12.2018

Einweihung des neuen Schienenhaltepunkts Die Bahn hält wieder in Mecklenbeck

Großer Bahnhof in Mecklenbeck: Vertreter von Stadt, Bahn und Politik sowie etliche Bürger fanden sich zur vorgezogenen Einweihungsfeier des neuen Schienenhaltepunkts ein.

Großer Bahnhof in Mecklenbeck: Vertreter von Stadt, Bahn und Politik sowie etliche Bürger fanden sich zur vorgezogenen Einweihungsfeier des neuen Schienenhaltepunkts ein. Foto: Oliver Werner

Münster-Mecklenbeck - 

Jahrzehntelang brausten die Züge der Deutschen Bahn durch Mecklenbeck: Ab 9. Dezember machen sie münsterischen Stadtteil wieder Station: Der neue Schienenhaltepunkt nimmt dann seinen Betrieb auf.

Von Thomas Schubert

Zum anstehenden Fahrplanwechsel am Sonntag (9. Dezember) bekommt Münster einen neuen Stadtteilbahnhof – den Schienenhaltepunkt Mecklenbeck.

Mit Blick auf das freudige Ereignis wurde am Mittwoch von der Deutschen Bahn vor Ort bereits zur vorgezogenen Einweihungsfeier eingeladen. Vertreter von Stadt, Bahn und Politik – mit dabei unter anderem auch Oberbürgermeister Markus Lewe und der Steinfurter Landrat Dr. Klaus Effing – waren mit von der Partie. Sie sparten nicht mit Lob für das wichtige Infrastrukturprojekt.

In sieben Minuten in die City

Rund 2,5 Millionen Euro wurden von der Bahn und dem Land Nordrhein-Westfalen investiert, um den 120 Meter langen behindertengerechten Bahnsteig zu bauen. Er wird über das Stadtbereichszentrum an der Weseler Straße erschlossen und von Zügen der Regionalbahn 63 auf der Strecke Münster-Coesfeld bedient.

Nur etwa sieben Minuten dauert es ab Sonntag, um im Halb- beziehungsweise Stundentakt von Mecklenbeck zum münsterischen Hauptbahnhof oder in die Gegenrichtung nach Mecklenbeck zu fahren.

Kommentar: Erhebliche Aufwertung

Fast drei Jahrzehnte haben nicht nur die Mecklenbecker darauf gewartet, dass es an der Weseler Straße endlich wieder einen Schienenhaltepunkt gibt. Viele freuen sich über die am Sonntag in Kraft tretende Reaktivierung des Mecklenbecker Bahnhofs, und das ist absolut verständlich: Der öffentliche Personennahverkehr im münsterischen Ortsteil erfährt eine ganz erhebliche Aufwertung.

Wer von Mecklenbeck zum münsterischen Hauptbahnhof oder in umgekehrte Richtung fahren will, kann die Strecke mit der Regionalbahn künftig in sechs bis sieben Minuten nonstop bewältigen. Also um ein Vielfaches schneller, als dies die Busse im oftmals angespannten Stadtverkehr schaffen. Insbesondere die vielen Berufspendler, die in den Mecklenbecker Firmen ihrer Arbeit nachgehen, sowie Mecklenbecker, die in der City tätig sind, werden dafür dankbar sein.

Wer bislang mit dem Auto gefahren ist, kann fortan stressfrei und umweltfreundlicher unterwegs sein. Und wer vom Bus auf die Schiene umsteigt, gewinnt einiges an Zeit. Obendrein tragen die Bahnfahrer dazu bei, dem ständig steigenden Verkehrsvolumen auf Münsters Straße ein Stückchen entgegenzuwirken. Das macht Sinn. Thomas Schubert



https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6237530?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686822%2F