Fr., 07.12.2018

Preußen-Fanprojekt Geschätzt und wirksam

Am Preußenstadion bietet der FANport Münster jungen Fans diverse Hilfen, aber auch Freizeitangebote. Die Koordinationsstelle Fanprojekte bescheinigt der Arbeit erneut große Qualität.

Am Preußenstadion bietet der FANport Münster jungen Fans diverse Hilfen, aber auch Freizeitangebote. Die Koordinationsstelle Fanprojekte bescheinigt der Arbeit erneut große Qualität. Foto: FANport Münster

Münster - 

Große Freude beim „FANport Münster“ und dessen Träger, der Gemeinnützigen Gesellschaft Outlaw: Die Einrichtung bekam erneut das Qualitätssiegel „Fanprojekt nach dem Nationalen Konzept Sport und Sicherheit“ verliehen.

„Das Qualitätssiegel der Koordinationsstelle Fanprojekte bedeutet nicht nur eine Wertschätzung unserer Arbeit, sondern ist auch eine Bestätigung unserer Wirksamkeit“, so der Soziologe und Leiter der Einrichtung, Edo Schmidt. „Seit 2011 sind wir bemüht, jungen Menschen am Preußenstadion und bei Auswärtsspielen unsere Hilfe und Unterstützung anzubieten. Seither haben viele Münsteraner unsere Anlaufstelle aufgesucht und unsere Angebote wahrgenommen.“

Der Kontakt zur Zielgruppe des „FANport“ wird durch die aufsuchende Arbeit vor und im Stadion und auf Auswärtsfahrten hergestellt. So werden begleitete Auswärtsfahrten mit dem projekteigenen Neun-Sitzer-Transporter zu den Spielen des SC Preußen unter dem Motto „Ohne Rausch und Rauch geht’s auch!“ angeboten.

Das Ziel der „Fansozial­arbeit“ ist vor allem die Drogen- und Gewaltprävention. In den vergangenen sieben Jahren konnten viele junge Preußenfans erreicht und mit Angeboten und Hilfen versorgt werden, die sie vielleicht aufgrund der wirtschaftlichen Situation ihrer Familien oder aufgrund einer fehlenden Anbindung ans Hilfesystem sonst nicht hätten wahrnehmen können, heißt es in einer Pressemitteilung des „FANport“.

Ob im Sommer die Ferienfreizeit am Lippesee, im Winter der Skiurlaub in Österreich oder aber die Teilnahme am Fan-Fußballturnier in Berlin mit anschließendem Besuch des DFB-Pokalfinales im Olympiastadion – die „Fansozialarbeiter“ lassen sich immer wieder reizvolle und bezahlbare Angebote einfallen.

„Das Qualitätssiegel ist eine Bestätigung, dass wir dabei gültige Standards der Sozialen Arbeit einhalten“, so Edo Schmidt. Im Beirat des Projektes wird es Anfang Februar 2019 eine kleine Feierstunde anlässlich der erneuten Zertifizierung des Fanprojektes geben.



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