Fr., 07.12.2018

Beeinträchtigung im Straßenverkehr Im Schritttempo über die Westhoffstraße

Beeinträchtigung im Straßenverkehr: Im Schritttempo über die Westhoffstraße

Auf der Straße Am Burloh staut es sich derzeit jeden Morgen. Autofahrer müssen eine Menge Geduld mitbringen. Foto: kaj

Münster-Kinderhaus - 

Hinten anstellen und langsam im Schritttempo hinterherfahren. Anders ist Kinderhaus in diesen Tagen im morgendlichen Berufsverkehr – zumindest von der Straße Wilkinghege aus kommend – nicht zu durchqueren. Gleich zwei Baustellen machen den Autofahrern das Leben schwer.

Von Marion Fenner

Zum einen wird auf der Straße Wilkinghege gearbeitet und dann noch einmal auf der Westhoffstraße. Deshalb können Autofahrer an der Kreuzung Wilkinghege/Westhoffstraße nur links abbiegen. In Spitzenzeiten heißt das vor allem morgens: eine halbe Stunde mehr einplanen. Die Straße Am Burloh ist für ein derartiges Verkehrsaufkommen nicht gemacht, an der Ampel an der Grevener Straße sind zusätzliche lange Wartezeiten vorprogrammiert. Die teilweise Einbahnstraße auf der Westhoffstraße zwischen Dauvemühle und Wilkinghege kann nur von der Grevener Straße aus kommend passiert werden.

„Wenn Straßenbauarbeiten stattfinden, müssen sich Autofahrer immer auf Einschränkungen und Wartezeiten einstellen“, sagt Lukas Weingärtner vom Tiefbauamt. Aus seiner Sicht sei eine andere Verkehrsführung nicht sinnvoll.

Ampel abgestellt

„Wir können die Autofahrer nur um Geduld bitten, sagt Weingärtner, der noch eine weitere schlechte Nachricht hat: Schon jetzt kann er sagen, dass sich die Bauarbeiten, die bis einschließlich Mittwoch (12. Dezember) geplant waren, verzögern werden. „Bei dem aktuell regnerischen Wetter können wir keine Asphaltierungsarbeiten durchführen“, erklärt Weingärtner. An solchen Tagen werde aber zumindest die Baustellenampel auf der Straße Wilkinghege abgestellt, damit der Verkehr dort besser fließen kann, sagt Weingärtner.

Betroffen von den Staus sind auch die Linienbusse. Hier allerdings erklärt Stadtwerke-Pressesprecher Florian Adler, dass sich die Verspätungen bisher noch im üblichen Rahmen bewegen. Bei schlechter Witterung sei morgens immer mehr los auf den Straßen, entsprechend schlechter kämenauch die Busse voran.  



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