Preußen-Stadion an der Hammer Straße
„Wir hören jetzt auf zu jammern: Jetzt geht´s los“

Münster -

Die Preußen-Verantwortlichen haben die Haushaltsverabschiedung im Rat verfolgt. Schon längst stand zu diesem Zeitpunkt fest, dass die 40 Millionen Euro für den Umbau der Arena an der Hammer Straße von der schwarz-grünen Ratsmehrheit beschlossen würden. Doch es schien fast so, als wollten sie nach den jahrzehntelangen Irrungen und Wirrungen in der Stadion-Frage selbst auf Nummer sicher gehen. Danach wirkten sie aufgeräumt. 

Freitag, 14.12.2018, 09:00 Uhr
War mit dem Ergebnis der Ratssitzung zufrieden: Preußen-Präsident Christoph Strässer
War mit dem Ergebnis der Ratssitzung zufrieden: Preußen-Präsident Christoph Strässer Foto: Jürgen Peperhowe

In der letzten Zuhörer-Reihe hatten Preußen-Präsident Christoph Strässer und der Aufsichtsratschef des Fußball-Drittligisten, Frank Westermann, zur Ratssitzung am Mittwoch Platz genommen. Dort verfolgten sie gut eineinhalb Stunden lang die Haushaltsreden – und die eine oder andere Bemerkung der Fraktionsvorsitzenden zum Stadion-Ausbau. Schon längst stand zu diesem Zeitpunkt bekanntlich fest, dass die 40 Millionen Euro für den Umbau der Arena an der Hammer Straße von der schwarz-grünen Ratsmehrheit im Rahmen des 1,2 Milliarden Haushaltspakets beschlossen würden. Doch es schien fast so, als wollten die Preußen-Verantwortlichen nach den jahrzehntelangen Irrungen und Wirrungen in der Stadion-Frage selbst auf Nummer sicher gehen.

„Wir bekommen Planungssicherheit“, resümierte Strässer kurz nach dem Votum für den Haushalt. Man habe sich früher etwas anderes vorgenommen, erinnerte der Preußen-Boss an das ursprünglich angedachte investorenfinanzierte Stadion an einem neuen Standort. „Aber wir hören jetzt auf zu jammern: Jetzt geht´s los“, formulierte der Club-Chef fast in Fan-Manier. Preußen Münster, so die Botschaft aus der Führung des Vereins, will möglichst schnell anfangen, die eigene Zukunft auf den Weg zu bringen. „Wenn es ein gutes Ding wird, können wir damit leben“, erklärte Strässer, der vor dem Ratssaal ganz aufgeräumt wirkte nach den vergangenen aufreibenden Monaten.

Auch der neben ihm stehende Preußen-Aufsichtsratschef Frank Westermann sah im Ausbau an der Hammer Straße eine Lösung „orientiert am Machbaren“. Und: „Wenn die Zusagen eingehalten werden, ist es eine gute Lösung.“ Auch wenn die möglichen Investoren für ein neues Stadion beim Bau an der Hammer „mit Sicherheit nicht zur Verfügung stehen“, wie Westermann erklärte, sei von deren Seite jedoch eine Unterstützung der Kapitalgesellschaft und damit des sportlichen Betriebs denkbar.

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