Business Breakfast im Batterieforschungszentrum MEET
Die E-Mobilität vorantreiben

Münster -

Die Wirtschaft hat ein großes Interesse an Hochleistungsbatterien mit großer Speicherkraft. Wissenschaftler des Batterieforschungszentrum MEET stellten rund 90 Unternehmern beim Business Breakfast aktuelle und geplante Projekte vor, um unter anderem die E-Mobiliät zu befördern.

Freitag, 14.12.2018, 13:00 Uhr
Beim Business Breakfast im MEET sprachen (v.l.): Dr. Thomas Robbers, Dr. Falko Schappacher und Dr. Markus Börner vor 90 Teilnehmern.
Beim Business Breakfast im MEET sprachen (v.l.): Dr. Thomas Robbers, Dr. Falko Schappacher und Dr. Markus Börner vor 90 Teilnehmern. Foto: Wirtschaftsförderung GmbH

Nachfrager wie Anbieter sind auf der Jagd nach der Technologie der Superlative: Gesucht wird eine Batterie, die am günstigsten ist, die am meisten Leistung bringt, die am längsten lebt und die die höchste Energiedichte hat. Diese Maxime verliert aber selbst unter Innovationsliebhabern an Bedeutung, wenn der Speicher nicht sicher ist. Und so stand dieser Aspekt beim Business Breakfast der Wirtschaftsförderung im Batterieforschungszentrum MEET im Mittelpunkt. MEET steht für Münster Electrochemical Energy Technology.

Der Chemiker Dr. Markus Börner sprach über Methoden, um die Auswirkungen von Unfällen, thermischer oder mechanischer Beeinträchtigung oder von elektrischem Fehlgebrauch zu untersuchen. Er zeigte auf, wie am MEET Gefahrenpotenziale, zum Beispiel durch austretende Inhaltsstoffe oder Kurzschlüsse, identifiziert und Sicherheitskonzepte entwickelt werden.

Zuvor hatten der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, Dr. Thomas Robbers, und der kaufmännisch-technische Direktor, Dr. Falko Schappacher, die zirka 90 Teilnehmer auf das Thema eingestimmt. „Wir haben mit dem MEET eine Einrichtung an der Universität Münster, die an einem ganz relevanten Teil der Zukunft forscht“, würdigte Robbers das Forschungsinstitut mit weltweiter Strahlkraft. Es wurde vor fast zehn Jahren unter der Federführung von Prof. Dr. Martin Winter gegründet.

Das MEET stellt sich den wachsenden Anforderungen der Batterien auf vielen Gebieten, allen voran in der Elektromobilität und als Speicher für erneuerbare Energien. Schappacher betonte den Aspekt der stark transferbezogenen Forschung am MEET: „Es gibt sehr viele Kooperationen mit der Industrie. Wir decken den Bereich der Grundlagenforschung bis zum Demonstrator in Form von funktionsfähigen Batteriezellen in relevanten Größen ab. Auf unseren Produktionslinien werden Zellen aufgebaut, die man in die Anwendung bringen könnte.“

Ein spannendes Thema sind zudem die Batterien der nächsten Generation. Darunter verstehen die MEET-Wissenschaftler Lithium-Metallsysteme, damit beispielsweise Elektroautos längere Distanzen fahren können, ohne Gewicht oder Stauraum zu verschwenden.

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