Klarastift: Aufnahmestopp aufgehoben
Aufsichtsrat wählt Mathias Kersting zum neuen Vorsitzenden

Münster -

Wende im Fall des in die Kritik geratenen Altenzentrums Klarastift. Am Freitag hat der Aufsichtsrat den Betriebswirt Mathias Kerstin zum neuen Vorsitzenden gewählt. Zudem wurde der Aufnahmestopp für das Klarastift aufgehoben.

Freitag, 14.12.2018, 19:00 Uhr aktualisiert: 14.12.2018, 19:09 Uhr
Mathias Kersting (SPD) ist der neue Vorsitzende des Aufsichtsrats des Klarastifts.
Mathias Kersting (SPD) ist der neue Vorsitzende des Aufsichtsrats des Klarastifts. Foto: SPD

Es gibt zwei wegweisende Neuigkeiten zum Altenzentrum Klara­stift: Am Freitagnachmittag wurde Mathias Kersting (SPD), bislang ordentliches Mitglied im Klarastift-Aufsichtsrat, einstimmig zu dessen neuem Vorsitzenden gewählt. Der 32-Jährige ist Nachfolger der im Zuge der Querelen um die Altenhilfeeinrichtung zurückgetretenen Anne Hakenes. Mit sofortiger Wirkung wurde am Freitag zudem der Aufnahmestopp für das Klarastift aufgehoben, wie Kersting auf Anfrage unserer Zeitung berichtete. Schon vor Weihnachten könnten wieder erste Bewohner aufgenommen werden. Es gehe jetzt darum, die von Interims-Geschäftsführer Holger Praßel vorgestellten Maßnahmen, darunter auch Neueinstellungen von Mitarbeitern in der Pflege, zeitnah umzusetzen.

Der einstimmig gewählte Kersting („Ich freue mich sehr über den Rückhalt im Aufsichtsrat“) hat seine Kernkompetenzen in der Wirtschafts-, Liegenschafts- und Finanzpolitik. Seit 2014 hat der gelernte Betriebswirt, der in einem großen münsterischen Architekturbüro arbeitet, den Vorsitz im Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderung Münster GmbH. Zudem ist er Mitglied in mehreren weiteren Aufsichtsräten und städtischen Ausschüssen, unter anderem im Haupt- und Finanzausschuss und im Liegenschaftsausschuss.

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