Schwarzarbeit
Amtsgericht verurteilt Kunden des Jobcenters

Münster -

Erfolgreiche Ermittlungen der Beamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Münster haben zu mehreren Verurteilungen und Strafbefehlen durch die Amtsgerichte geführt, berichtet das Hauptzollamt in einer Pressemitteilung.

Freitag, 21.12.2018, 17:22 Uhr aktualisiert: 21.12.2018, 17:28 Uhr
 
  Foto: dpa

So sei ein 66-jähriger Münsteraner vom Amtsgericht Münster wegen Betrugs zu einer Geldstrafe in Höhe von 1350 Euro verurteilt worden. Durch einen Datenabgleich der Sozialversicherungen wurde bekannt, dass der Leistungsbezieher ein halbes Jahr eine Nebenbeschäftigung bei einer Unternehmensberatung ausübte, die er dem Jobcenter nicht angezeigt hatte.

Während der Ermittlungen des Zolls gab er an, dass er geglaubt habe, sein Arbeitgeber würde sich um alles kümmern. Zusätzlich zur Geldstrafe muss der Mann die zu viel erhaltenen Leistungen in Höhe von 1600 Euro an das Jobcenter zurückerstatten.

Gegen einen 45 Jahre alten Münsteraner erließ die Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl. Wegen Betruges wurde eine Geldstrafe in Höhe von 1500 Euro festgesetzt. Der Mann hatte während des Leistungsbezugs eine Beschäftigung in einem Hotel in Münster aufgenommen, diese jedoch ebenfalls nicht dem Jobcenter mitgeteilt, dem ein Schaden von rund 800 Euro entstand.

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