Protestaktion in der Innenstadt
Seebrücke fordert Hilfe von der Stadt

Münster -

In einem offenen Brief fordert das Bündnis Seebrücke Münster die Stadt um Oberbürgermeister Lewe auf, sich für die 32 geretteten Menschen einzusetzen, die an Bord der Sea-Watch vor Malta ausharren müssen.

Sonntag, 06.01.2019, 17:04 Uhr
Mit einem Schlauchboot machte das Bündnis Seebrücke Münster am Samstag in der Innenstadt auf die Situation der Menschen an Bord der Sea-Watch aufmerksam.
Mit einem Schlauchboot machte das Bündnis Seebrücke Münster am Samstag in der Innenstadt auf die Situation der Menschen an Bord der Sea-Watch aufmerksam.

An diesem Beispiel werde erneut die Unmenschlichkeit der EU-Abschottungspolitik deutlich, heißt es in einer Pressemitteilung der Seebrücke Münster. Obwohl sich etwa 30 deutsche Städte zur Aufnahme bereit erklärt haben, weigere sich die Bundesregierung weiterhin, den Menschen unmittelbar zu helfen.

Daher fordert die Seebrücke Oberbürgermeister Lewe auf, sich den solidarischen Städten anzuschließen. Sinnbildlich für die Situation „irrte“ am Samstag ein orangenes Schlauchboot durch die Innenstadt. Die Seebrücke Münster übergab 2500 Euro an den Vereins Sea-Watch. Dabei handelt es sich um den Spendenerlös einer Solidaritäts-Party im Amp Münster.

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