KG Unwiesität feiert Matinee
Titus ist nun närrischer Doktor

Münster -

Skater-Papst Titus Dittmann ist nun Dr. humoris causa der KG Unwiesität. Zur „unwiesen magistra“ wurde ZiBoMo-Vizepräsidentin Christa Ebermann ernannt.

Sonntag, 06.01.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 06.01.2019, 18:44 Uhr
Prüfungen bestanden: Titus Dittmann und Christa Ebermann in der Schulbank, dahinter das Küratorim der KG Unwiesität mit Rektor Michael Urmanska (l.).
Prüfungen bestanden: Titus Dittmann und Christa Ebermann auf der Schulbank, dahinter das Küratorim der KG Unwiesität mit Rektor Michael Urmanska (l.). Foto: hpe

„Man muss wohl erst 70 Jahre alt werden, bis man die Alma Mater für Skater erobern kann!“ Sagt Skater-Papst Titus Eberhard Dittmann mit Betonung auf dem närrisch besonders langen „Aaa“ bei Maaater und Skaaater. Und freut sich am Sonntagmorgen bei der Karnevalsgesellschaft Unwiesität tierisch über seine jecke Beförderung zum Dr. humoris causa.

„Wenn ich nicht selbst ab und zu im Leben unwies gewesen wäre, wäre ich wohl für immer Lehrer geblieben“, meint der Unternehmer und europäische Marktführer im Einzelhandel mit Skateboards zurückblickend auf seine „wilden Jahre“ mit Höhen und Tiefen.

Musiker Dieter Kemmerling, Sprecher der Initiative „No panic für organic“ und im 2018 zum Dr. humoris causa ernannt, geht in seiner Lobrede auf den neuen Narrendoktor der Unwiesität besonders auf das soziale Engagement Dittmanns ein. „Seine Skate-Aid-Stiftung realisiert humanitäre Kinder- und Jugendprojekte besonders in den Krisenregionen Afghanistan und Afrika. Er geht zu den Kindern, die den Frieden nicht kennen.“ Dittmann will sein Engagement noch erweitern, und bis 2020 sollen junge Menschen auch im umkämpften Syrien „auf Rollbrettern fahren können, statt Krieg ertragen zu müssen“.

Und weil er trotz aller Erfolge eben immer auch „der nette, sozial engagierte Freund von nebenan geblieben ist“, so Unwiesitäts-Rektor Michael Urmanska, sei die Auszeichnung bei der Matinee im Speicher 10 „mehr als verdient“.

Ebenfalls närrisch befördert wird die langjährige Jugendbeauftragte der Karnevalsgesellschaft ZiBoMo Wolbeck, Christa Ebermann. Sie kann sich nun närrisch-offiziell „unwiese Magistra“ nennen. „Was sie sich vornimmt, erreicht sie auch. Ihr Ziel ist immer das Optimum, der Wunsch nach Perfektion prägt ihre Engagement. Sie lebt die KG ZiBoMo mit Haut und Haaren“, so Laudator Martin Pentrop vom Stadtfanfarenkorps.

Schon als Kind lief Ebermann bei den Fußgruppen im Sprakeler Karneval ganz vorn mit, später in Wolbeck übernahm sie die Regie über 50 Tänzerinnen. Inzwischen ist Ebermann Vizepräsidentin der mitgliederstärksten Gesellschaft in Münster. Und die blau-gelbe Truppe um Hippenmajor Dirk Mentrup unterstützt „Chrissi“ mit einem fulminanten Auftritt und große Abordnung aus Hexenwolbeck im Speicher.

Als neuer Moderator besteht Friedhelm Schade sein Debüt mit Bravour und führte mit Esprit durch ein dreistündiges Programm, bei dem auch Prinz Uwe aus Ahlen mit den „Happy Trumpets“, Prinz Leo aus Münster und das Dreigestirn Silber-Blau Freckenhorst Akzente setzen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6301264?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686822%2F
Nachrichten-Ticker