Fr., 11.01.2019

Angeblich wieder Kind von Fremden angesprochen Polizei ist mit Beamten an Schulen präsent

Angeblich wieder Kind von Fremden angesprochen: Polizei ist mit Beamten an Schulen präsent

Symbolbild Foto: dpa

Münster - 

Nach Ende der Ferien gibt es wieder eine Meldung darüber, dass ein Kind auf dem Schulweg von Unbekannten angesprochen und zum Mitkommen aufgefordert wurde. Die Polizei hat weiter keine Anhaltspunkte auf einen konkreten Täter.

Von Karin Völker

Kaum sind die Weihnachtsferien vorbei, gibt es eine neue Meldung über einen Vorfall, bei denen ein Grundschulkind von Männern angesprochen und angeblich zum Mitkommen aufgefordert wurde. Jetzt haben Eltern aus Berg Fidel bei der Polizei Anzeige erstattet, wie das Präsidium bestätigt. Danach soll am Mittwochnachmittag nach dem Unterricht der Primusschule in Berg Fidel an der Lechter­straße ein Mädchen aus dem dritten Jahrgang von zwei Personen in einem weißen Bulli angesprochen worden sein. Sie hätten das Kind mitnehmen wollen. Das Mädchen sei weggelaufen.

So wird es in dem Brief geschildert, den der Leiter der Primusschule, Dr. Reinhard Stähling, an die Eltern verschickt hat. Er bittet darin die Eltern, ihre Kinder für das Thema zu sensibilisieren und gegebenenfalls zur Schule zu begleiten.

Mit Zivilstreifen vor Ort

Die Polizei nimmt das Thema ernst, sagt Andreas Bode vom Polizeipräsidium. „Wir sind mit Bezirksbeamten und auch mit Zivilstreifen an den Schulen vor Ort.“

Bereits vor den Weihnachtsferien hatte es mehrere ähnliche Meldungen über Vorfälle im Bereich der Gottfried-von-Cappenberg-Schule, der Matthias-Claudius-Schule sowie der dort benachbarten Kita am Inselbogen und schon einmal der Primusschule gegeben. Alle Schulen und die Kita liegen im Süden der Stadt.

Polizei warnt vor Hysterie

Dem Polizeipräsidium liegen keine Hinweise vor, die zur Erhellung beitragen könnten, so Andreas Bode. Schon vor den Ferien hatte die Polizei darauf hingewiesen, dass es keine Übereinstimmungen in den Personenbeschreibungen gebe.

Es sei wichtig, mit Kindern darüber zu sprechen, dass sie nie mit Fremden mitgehen dürfen, so Andreas Bode. Die Polizei warnt aber auch vor Hysterie. Der aktuell zur Anzeige gebrachte Fall habe „keine strafrechtliche Relevanz.“



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