Fr., 11.01.2019

Stadt lädt Anlieger und Akteure der Stadthäfen ein Hafendialog startet mit „Hafenratschlägen“

Über die Zukunft des Hafens soll bei zwei „Hafenratschlägen“ diskutiert werden.

Über die Zukunft des Hafens soll bei zwei „Hafenratschlägen“ diskutiert werden. Foto: Matthias Ahlke

Münster - 

Um den Hafendialog voranzutreiben, lädt die Stadt Eigentümer, Gewerbetreibende, Kulturschaffende, Vereine, Akteure sowie Einwohner der Stadthäfen 1 und 2 zu zwei „Hafenratschlägen“ ein. Auftakt ist am 5. Februar

Ausgehen, Arbeiten, Wohnen, Kultur, Gewerbe, Sport, Subkultur oder Soziales – Münsters Stadthäfen sind Brennpunkt vieler Interessen und Perspektiven und haben sich in den vergangenen 20 Jahren kräftig entwickelt. Eine Dynamik, die ebenso viele positive Reaktionen wie kritische Fragen aufwirft. Wie wird der Hafen wirklich ein Stadtbereich, der die Funktionen der Innenstadt ergänzt? Kann der Hafen einen Beitrag zum „leistbaren Wohnen“ liefern? Wie wird sich der Verkehr entwickeln? Wie können die Party- und die Arbeitsnutzung gut nebeneinander existieren?

Vor diesem Hintergrund startet die Stadt einen Prozess, mit dem das Fundament für eine neue Gesprächskultur in der Hafenentwicklung gelegt werden soll. Im Dezember 2018 hat der Rat der Stadt die Weichen dafür gestellt, teilt die Stadt mit. Für Schub sorgte auch der von der B-Side und „Lulu Banal“ ausgerichtete Zukunftsspaziergang am Hafen im Rahmen von Gutes Morgen Münster.

Größtes Potenzial

„Die Stadthäfen sind eines der größten Potenziale für eine zukünftige Stadtentwicklung. Deshalb möchten wir die kommende Entwicklung im gesamten Hafengebiet in einem Dialog auf Augenhöhe, fair und in klarer Rollenverteilung gestalten“, so Stadtbaurat Robin Denstorff.   

Um den Hafendialog zu entwickeln, lädt die Stadt daher Eigentümer, Gewerbetreibende, Kulturschaffende, Vereine, Akteure sowie Einwohner der Stadthäfen 1 und 2 zu zwei „Hafenratschlägen“ ein. Der Name sei Programm. Denn gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Verwaltung sowie Verantwortlichen laufender Projekte werde darüber beraten, welche Rolle, Aufgaben, Kompetenzen und Qualitäten ein künftiges Hafenmanagement haben sollte. Moderiert werden beide Veranstaltungen von der Expertin für kooperative Stadtentwicklung, Frauke Burgdorff.

Zwei Mal "Hafenratschlag"

Beim ersten Hafenratschlag am 5. Februar geht es darum, Transparenz über den Status Quo der Hafenentwicklung herzustellen und im Anschluss Aufgaben und die Arbeitsfelder eines Hafenmanagements zu erarbeiten. Beim zweiten Hafenratschlag am 11. April soll ein konkreter Vorschlag zum Profil des Hafenmanagements beraten werden.      Um eine gute Arbeitsatmosphäre zu ermöglichen, ist die Teilnehmerzahl auf 100 Personen beschränkt. Sollten mehr Anmeldungen eingehen, entscheidet das Los.   

Fotostrecke: Abriss der Osmo-Hallen: Wie sich das Gesicht des Hafens ändert



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