Akademie Franz-Hitze-Haus
Schutzkonzept für Jugendliche

Münster -

Der Schutz von Kindern, Jugendlichen sowie schutz- und hilfebedürftigen Erwachsenen ist dem Bistum Münster ein wichtiges Anliegen. Das gilt auch für die katholisch-soziale Akademie Franz-Hitze-Haus in Münster. Die Bistumseinrichtung hat auf ihrer Homepage ein institutionelles Schutzkonzept (ISK) veröffentlicht.

Dienstag, 15.01.2019, 06:00 Uhr
Mehrere Monate haben sich die Teilnehmer der Projektegruppe mit (v.l.) Antonius Kerkhoff, Kathrin Haarmann, Maria Conlan, Sebastian Lanwer, Sebastian Mohr und Michael Peters (Oliver Moormann und Anita Torheiden fehlen auf dem Bild) mit dem institutionellen Schutzkonzept auseinandergesetzt.
Mehrere Monate haben sich die Teilnehmer der Projektegruppe mit (v.l.) Antonius Kerkhoff, Kathrin Haarmann, Maria Conlan, Sebastian Lanwer, Sebastian Mohr und Michael Peters (Oliver Moormann und Anita Torheiden fehlen auf dem Bild) mit dem institutionellen Schutzkonzept auseinandergesetzt. Foto: Bischöfliche Pressestelle/Ladermann

„Darin haben wir präventive Maßnahmen festgehalten, damit Kinder, Jugendliche und alle Schutzbedürftigen in unserer Akademie sicher sind“, sagt Sebastian Mohr, Fachbereichsleiter und Präventionsfachkraft der Einrichtung.

Maßnahmen sollen Risiko senken

Die Schutzkonzepte, die alle Pfarreien und Institutionen des Bistums Münster erstellen, legen Maßnahmen fest, die das Risiko sexualisierter Gewalt und grenzverletzenden Verhaltens in den kirchlichen Einrichtungen vor Ort senken, wie es in einer Pressemitteilung des Bistums heißt.

Seit April hat sich eine Projektgruppe mit dem ISK beschäftigt, zu der Akademiedirektor Antonius Kerkhoff und Sebastian Mohr sowie Oliver Moormann (Hausmeisterei), Maria Conlan (Verwaltung), Sebastian Lanwer (Fachbereichsleiter Junge Akademie), Kathrin Haarmann (Rezeption), Michael Peters (Verwaltungsleiter) und Anita Torheiden (Leitung der Hauswirtschaft) gehören.

Risikoanalyse als Herzstück

„Uns war es wichtig, dass alle Arbeitsbereiche des Hauses in der Projektgruppe vertreten sind“, erklärt Kerkhoff. Bei dem Prozess begleitet wurden die Teilnehmer von Beate Meintrup von der Fachstelle Prävention des Bistums.

Herzstück des Schriftstückes sei die sogenannte Risikoanalyse, sagt Mohr. Denn auch wenn die Veranstaltungen des Franz Hitze Hauses überwiegend von Erwachsenen besucht werden, gebe es Berührungspunkte: „Die Zielgruppe unserer Jungen Akademie steckt schon im Namen, außerdem gibt es vereinzelte Veranstaltungen zur Medienpädagogik oder die musische Werkwoche, an der Eltern mit ihren Kindern teilnehmen können.“

Ob Minderjährige oder Menschen mit Behinderungen – immer befänden sich die entsprechenden Personenkreise in der Begleitung von Erziehungsberechtigten oder persönlichen Assistenten oder finden in einer größeren Gruppe statt. 

Das institutionelle Schutzkonzept kann im Internet unter www.franz-hitze-haus.de/schutzkonzept abgerufen werden.

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