Stadt und Investor bereiten sich auf längeren Baustopp vor
Kräne am Hafencenter werden abgebaut

Münster -

Neues vom Hafencenter: Der Baustopp wird vermutlich länger dauern. Stadt und Bauherr stellen sich darauf ein.

Montag, 04.02.2019, 17:30 Uhr aktualisiert: 04.02.2019, 20:52 Uhr
 Die Kräne am Hafencenter werden demnächst abgebaut. Der Baustopp dauert länger.
 Die Kräne am Hafencenter werden demnächst abgebaut. Der Baustopp dauert länger. Foto: Matthias Ahlke

Die Stadt Münster und der Investor des Hafencenters stellen sich darauf ein, dass die seit dem vergangenen Freitag ruhenden Bauarbeiten nicht kurzfristig wieder aufgenommen werden. Die „Räumung und Sicherung“ der Baustelle, heißt es in einer Mitteilung, werde „acht bis zehn Wochen“ in Anspruch nehmen.

Das Presseamt schreibt: „Der Bauherr des Hafencenters hat gegenüber der Stadt Münster verbindlich erklärt, dass alle Arbeiten zur Errichtung des Vorhabens beendet worden sind. Im Zusammenhang mit der Räumung der Baustelle sind dort zur Gefahrenabwehr noch Sicherungsmaßnahmen erforderlich. Zum Beispiel sind Öffnungen zu verschließen, Fundament-Gräben zu verfüllen, provisorische Abdichtungsarbeiten vorzunehmen, Baugeräte und Baumaterialien zu entfernen und der Abbau von Kränen zu veranlassen.“

Am vergangenen Freitag hatte das Oberverwaltungsgericht Münster die vorliegende Baugenehmigung für das Bauvorhaben in einem vorläufigen Verfahren als „rechtswidrig und nicht vollziehbar“ eingestuft und zugleich einen anderslautenden Beschluss des Verwaltungsgerichtes aufgehoben.

Jetzt ist die Stadt angehalten, den im April 2018 aufgehobenen Bebauungsplan zu korrigieren und in neuen Gutachten den Nachweis zu erbringen, dass die Lärmschutzprobleme am Hansaring lösbar sind. Auch Oberbürgermeister Markus Lewe setzt auf eine „Heilung“ des Bebauungsplanes, wie es offiziell heißt. „Das ist sinnvoll und möglich.“

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