Vortrag „Architektur im Kontext“
Dialog zwischen Neu und Alt

Münster -

Im LWL-Museum für Kunst und Kultur fand jetzt die dritte Ausgabe der diesjährigen Werkvortragsreihe „Architektur im Kontext“ statt. Seit 2009 richten der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und der Bund Deutscher Architekten (BDA Münster-Münsterland) das Format aus.

Dienstag, 19.02.2019, 06:00 Uhr
Das „Golden Ration“ in Gent vereint Tradition und Moderne.
Das „Golden Ration“ in Gent vereint Tradition und Moderne. Foto: Govaert &Vanhoutte architects

Aus dem in Brügge ansässigen Büro Govaert & Vanhoutte architects kamen zum Vortrag gleich beide namensgebenden Architekten – Benny Govaert und Damiaan Vanhoutte – nach Münster. Sie präsentierten laut Pressemitteilung einige ihrer kontextbezogenen Arbeiten.

„Architektur im Kontext“ versteht sich als Gegenbewegung zur häufig kritiklosen Glorifizierung internationaler Architektur-Großprojekte, die immer seltener Bezug auf die vorgefundene Situation nehmen und oft den städtebaulichen Kontext ignorieren, heißt es weiter.

„Eine Synergie unserer Gemeinsamkeiten und unterschiedlicher Talente“, so beschreiben die beiden Chefarchitekten Benny Govaert und Damiaan Vanhoutte die Arbeiten ihres belgischen Büros. Beide haben in den 80er-Jahren in Gent Architektur studiert. Govaert ist außerdem studierter Städtebauer, und Vanhoutte hat einen Abschluss in Bildhauerei.

All das lassen die Belgier in jeden ihrer Bauprozesse einfließen. Abstrakte Kunst dient als Inspiration ihrer Kompositionen. Das Verhältnis von Innen und Außen spielt dabei eine essenzielle Rolle. Sowohl Natur als auch benachbarte Architektur fließen in die Kompositionen ein und werden in den Entwurf integriert.

Beispielsweise werden architektonische Elemente benachbarter Gebäude aufgegriffen und fortgeführt, sodass ein Dialog zwischen Alt und Neu entsteht.

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