Wohn- und Stadtbau errichtet 900 Wohnungen
2022 sollen die ersten Mieter in die Kasernen ziehen

Münster -

Anfang 2022 sollen die ersten Mieter auf das Gelände der Oxford-Kaserne in Gievenbeck ziehen. Das teilte Stefan Wismann, Leiter der Bauabteilung bei dem städtischen Unternehmen Wohn- und Stadtbau, bei einem Pressegespräch am Montag mit.

Montag, 25.02.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 25.02.2019, 19:38 Uhr
Vermutlich zu Beginn des Jahres 2022 werden im nördlichen Teil der Oxford-Kaserne (oben) die ersten Bewohner einziehen.
Vermutlich zu Beginn des Jahres 2022 werden im nördlichen Teil der Oxford-Kaserne (oben) die ersten Bewohner einziehen. Foto: Matthias Ahlke

Dabei wurden die Ergebnisse eines Architekturwettbewerbs vorgestellt. Das Unternehmen baut ab Sommer 2020 auf einem 14 000 Quadratmeter großen Baufeld in der Kaserne rund 150 Wohnungen und investiert dabei 30 Millionen Euro.

Fertigstellung bis 2022 soll realistisch sein

Bei einer Bauzeit von mindestens 18 Monaten könnten im Idealfall Ende 2021 die ersten Wohnungen bezugsfertig sein, so Wismann. Siegfried Thielen, Dezernent für Baukoordination bei der Stadt Münster, bezeichnete aber 2022 als realistischeren Termin. 2022 als Fertigstellungstermin der ersten Wohnungen hatte Thielen jüngst auch für die York-Kaserne in Gremmendorf angegeben.

Die York-Höfe auf dem alten TÜV-Gelände, wo 180 Wohnungen entstanden sind, waren in der Geschichte der Wohn- und Stadtbau das bislang größte Bauvorhaben. Laut Wismann haben die neuen Mehrfamilienhäuser in der York-Kaserne in etwa die gleiche Dimension. Hinzu kommen aber 750 Wohnungen, die zeitgleich in Gremmendorf gebaut werden.

Sozialwohnungen vom Bund gefördert

„Wir haben Respekt vor der Aufgabe“, so Wismann. Beim Kauf der beiden Grundstücke in Gievenbeck und Gremmendorf hat die Wohn- und Stadtbau von der sogenannten Verbilligungsrichtlinie des Bundes profitiert. Für jede der insgesamt rund 550 Sozialwohnungen wurden 25 000 Euro erlassen. Voraussetzung ist aber, dass die Bauarbeiten bis spätestens Sommer 2023 abgeschlossen werden.

Parallel zu der Wohn- und Stadtbau werden auch private Bauträgerfirmen einzelne Baufelder auf den Konversionsflächen bebauen. Hier sind die Planungen aber noch nicht so weit.

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