Wenn die Rente nicht reicht
Beratungen am Weltfrauentag

Münster -

Damit die Rente später reicht, sollte rechtzeitig vorgebeugt werden. Dazu rät Simone Weinke von der Verbraucherzentrale, die gemeinsam mit Experten der Stadt und der Rentenversicherung am Weltfrauentag informiert.

Dienstag, 05.03.2019, 07:00 Uhr
Simone Weinke hofft, dass erneut viele Frauen die Vorträge und Einzelberatungen am Weltfrauentag wahrnehmen werden.
Simone Weinke hofft, dass erneut viele Frauen die Vorträge und Einzelberatungen am Weltfrauentag wahrnehmen werden. Foto: gh

Es gibt viele Menschen, für die die Rente nicht zum Überleben reicht. Allein schon die Miete kann eine Menge der Renteneinkünfte auffressen. Simone Weinke von der Verbraucherberatung in Münster rät darum, sich frühzeitig zu kümmern. „Es gibt immer noch ein paar Stellschrauben“, sagt sie.

Eine Veranstaltung im Vorfeld des Weltfrauentages, der immer am 8. März begangen wird, soll am Donnerstag (7. März) zur Aufklärung beitragen. Dabei stehen Frauen im Blick, die nach Meinung von Simone Weinke auch heute noch am häufigsten von der Altersarmut betroffen seien.

Verschiedene Themen

Zum zweiten Mal bietet die Verbraucherzentrale gemeinsam mit der Stadt und der Deutschen Rentenversicherung Westfalen zwischen 10 und 18 Uhr in ihren Räumen an der Aegidiistraße 46 Vorträge und Einzelberatungen an. Dabei geht es um Themen wie die Grundsicherung im Alter, eine Budgetplanung mit Alterseinkünften, die Rentenberatung und unter anderem um Versicherungen fürs Alter.

Minijobs und Teilzeitarbeit, Kindererziehungszeiten sowie Langzeitarbeitslosigkeit spielen nach Angaben von Simone Weinke eine erhebliche Rolle bei der Absicherung im Alter. Früher rechneten Frauen im Falle einer Scheidung mit einer lebenslangen Versorgung, dies sei heute gesetzlich anders geregelt, so Weinke, die aus zahlreichen Einzelberatungen weiß, dass das Geld ziemlich knapp werden kann.

"Tatsachen rechtzeitig ins Auge zu blicken"

Erschreckend viele Betroffene scheuten aber immer noch den Gang zum Sozialamt, weil sie der irrigen Meinung seien, so die Beraterin der Verbraucherzentrale, dass das Geld von den Kindern zurückgezahlt werden muss.

Simone Weinke appelliert darum, den Tatsachen rechtzeitig ins Auge zu blicken . „Je früher man anfängt, desto besser“, rät sie auch jungen Menschen, sich spätestens nach der Ausbildung frühzeitig zu kümmern und abzusichern. Dabei geht es um eine neutrale Beratung.

Zum Thema

Informationstag am Weltfrauentag zum Thema „Auskommen mit dem Einkommen im Alter“, 10 bis 18 Uhr, in der Verbraucherzentrale Münster, Aegidiistraße 46. Beratungen und Vorträge sind kostenlos. Um eine Anmeldung zu Einzelberatungen und Vorträgen wird gebeten unter ' 20 86 53 01. 

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