Polizei- und Feuerwehr-Einsatz
Nächtliche Suchaktion: Vermisster Mann wohlbehalten zurück

Münster -

In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde der Polizei gemeldet, dass ein Mann vermisst wird. Aufgrund der Umstände konnte nicht ausgeschlossen werden, dass die Person in den Aasee gefallen sein könnte. Es folgte eine umfangreiche Suchaktion mit über 60 Einsatzkräften. 

Dienstag, 05.03.2019, 08:47 Uhr aktualisiert: 05.03.2019, 09:14 Uhr
Polizei- und Feuerwehr-Einsatz: Nächtliche Suchaktion: Vermisster Mann wohlbehalten zurück
Foto: Helmut Etzkorn

Gegen 0.25 Uhr wurde die Feuerwehr über die Vermisstenmeldung informiert und bereitete sofort alle möglichen Suchmaßnahmen am Aasee vor: Neben vier Booten wurden zusätzlich drei Löschzüge und ein Wasserrettungszug aktiviert. Auch Taucher der Feuerwehr und DLRG waren vor Ort, um sich an der Suche zu beteiligen. Parallel kontrollierte die Polizei - unter anderem per Hubschrauber - die Uferbereiche und Wege rund um den Aasee. 

Wie ein Einsatzleiter nachts vor Ort berichtete, hatte eine Freundin den Mann nach einer Rosenmontagsparty als vermisst gemeldet. Der letzte Telefonkontakt endete am Aasee, kurz danach war das Mobiltelefon stumm. Weil die Uferbereiche in Nähe der Torminbrücke auf dem Heimweg des Mannes liegen, konnte ein Unglück nicht ausgeschlossen werden

Abbruch der Suche

Aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse und da kein Ansatzpunkt vorlag, wo die vermisste Person möglicherweise in den See gestürzt sein könnte, wurde die Suche jedoch ergebnislos gegen 2.26 Uhr eingestellt. Ungefähr anderthalb Stunden später kam die Entwarnung: Mitbewohner des Vermissten meldeten sich bei der Polizei, dass der gesuchte Mann wohlbehalten in seine Wohnung zurückgekehrt sei.

Im Einsatz waren 53 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, des Rettungsdienstes, der Frei­willigen Feuerwehr und der DLRG sowie etwa ein Dutzend Polizeibeamte.

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