Demonstration
1000-Kreuze-Marsch mit Gegendemo

Münster -

Dem „1000-Kreuze-Marsch“, bei dem am Samstag (16. März) in der Innenstadt Abtreibungsgegner ihre Haltung zum Schwangerschaftsabbruch darstellen wollen, will das „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“ eine eigene Protest-Veranstaltung entgegensetzen.

Dienstag, 12.03.2019, 10:00 Uhr
Das Bündnis stellte Plakate zur Werbung für die Demo vor.
Das Bündnis stellte Plakate zur Werbung für die Demo vor. Foto: klm

„Wir wollen in Hör- und Sichtweite des Marsches präsent sein“, sagte Johanna Wegmann für die Initiative. Darin vertreten sind unter anderem die Parteien SPD, Grüne und Linke sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Verein „Frauen helfen Frauen“ und der „Pro-familia“-Landesverband.

„Der Marsch der Abtreibungsgegner kann seit Jahren in Münster stattfinden, dabei richtet er sich gegen das Selbstbestimmungsrecht von Frauen, zu entscheiden, ob und wann sie Kinder bekommen wollen“, so Wegmann. Sie nennt etwa Frauen, die ungewollt schwanger werden, weil Verhütungsmittel versagen und denen „vorgeschrieben“ werden solle, ob sie die Schwangerschaft fortführen.

Beginn der Demo ist um 13.30 Uhr vor dem Hauptbahnhof, um 14.30 Uhr folgt eine Kundgebung auf dem Prinzipalmarkt.

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