Gruppe besteht 30 Jahre
Senioren-Union ist auch ein Stück Heimat

Münster -

Einst war es die Seniorengruppe der Dyckburg-Pfarrei. Vor 30 Jahren wurde daraus die Senioren-Union, die nun diesen Geburtstag gemeinsam feierte.

Sonntag, 17.03.2019, 20:00 Uhr
Oberbürgermeister Markus Lewe sprach ein Grußwort, rechts neben ihm Kreisvorsitzende Dr. Gabriele Peus-Bispinck
Oberbürgermeister Markus Lewe sprach ein Grußwort, rechts neben ihm Kreisvorsitzende Dr. Gabriele Peus-Bispinck Foto: con

30 Jahre besteht die Senioren-Union Münster der CDU. Am Samstag trafen sich 70 Mitglieder im Schlossgarten-Café zu einem Jubiläumsfrühstück, angereichert mit Grußworten und Reden sowie Cello-Musik.

Hervorgegangen ist die Senioren-Union aus einer Seniorengruppe der Dyckburg-Pfarrei. Mittlerweile zählt sie 360 CDU-Mitglieder. Sie möchten sich für die christlichen Werte in der Gesellschaft engagieren und die Interesseb der Senioren auf kommunaler Ebene vertreten. In ihrer Begrüßung wies Kreisvorsitzende Dr. Gabriele Peus-Bispinck darauf hin, dass die Themen weit über Rente und Pflege hinausgingen und diese Union vielen auch ein Stück Heimat und Zusammenhalt böte und vor Einsamkeit bewahre. Sie betonte die gute Vernetzung innerhalb der Stadt, so durch Teilnahme am Runden Tisch der Senioren. Über weitere Mitglieder würde sie sich sehr freuen.

Oberbürgermeister Markus Lewe begann sein Grußwort mit dem Dank für den großartigen Einsatz der Vorsitzenden. Er blickte auf die Veränderungen der letzten 30 Jahre zurück: gestiegene Lebenserwartung, fließende Grenzen zwischen Ruhestand und Arbeit sowie Digitalisierung als große Herausforderung. Für ihn bedeute die Seniorenunion eine Möglichkeit, Nähe und Begegnung zu erfahren, Würde und Vertrauen zu stärken: „Sie sind der Beleg dafür, dass es sich lohnt, sich für Anstand einzusetzen.“

Engagiert würdigte Prof. Dr. Otto Wulff, Bundesvorsitzender der Senioren-Union Deutschlands, 70 Jahre Frieden in Europa und die europäische Wertegemeinschaft fußend auf griechischer Philosophie, römischem Recht, christlicher Religion und Aufklärung. „Die ältere Generation muss eine Stimme haben, Mahnung und Erinnerung geben.“ Durch die Leistung beim Wiederaufbau nach dem Krieg könne die ältere Generation Mut machen und zeigen, was machbar sei. Er mahnte in Zeiten der Digitalisierung zur Wertewahrung und Orientierungshilfe für die junge Generation. Helge Benda, Vorsitzende der Senioren-Union NRW, referierte zum Thema „Mit Erfahrung Zukunft gestalten“. Dr. Gerhard Bonn, stellvertretender Vorsitzender der Senioren-Union Münster, schloss mit seinen Worten die Jubiläumsfeier.

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