Nacht der Bibliotheken
Faszinierende Texte in tollem Gebäude

Münster -

Voll war es zu später Stunde in der Diözesanbibliothek – und zwar zu recht. Die Besucher der Nacht der Bibliotheken waren jedenfalls begeistert.

Sonntag, 17.03.2019, 19:30 Uhr
In der Nacht der Bibliotheken gab es in Münster einiges zu bestaunen.
In der Nacht der Bibliotheken gab es in Münster einiges zu bestaunen. Foto: Maria Conlan

Alle zwei Jahre findet die „Nacht der Bibliotheken“ statt. Diesmal beteiligte sich die Diözesanbibliothek und öffnete für Interessenten ihre Pforten. Viele nutzten dies, um das Gebäude von innen kennen zu lernen. „Wir hatten schon länger vor, hierher zu kommen. Jetzt haben wir in der Zeitung von der Nacht der Bibliotheken gelesen. Das gab den Ausschlag“, erklärte Ehepaar Antrup aus Münster. Sie bestaunten die alten Bücher in den Vitrinen, bevor sie sich einer Führung anschlossen, die Einblick gewährte, was sonst der Öffentlichkeit verborgen bleibt. Von 18 bis 22 Uhr herrschte ein reges Kommen und Gehen am Überwasserkirchplatz.

Nacht der Bibliotheken

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  • Zur Nacht der Bibliotheken lud am Wochenende unter anderem die Diözesanbibliothek ein. Foto: Maria Conlan
  • Zur Nacht der Bibliotheken lud am Wochenende unter anderem die Diözesanbibliothek ein. Foto: Maria Conlan
  • Zur Nacht der Bibliotheken lud am Wochenende unter anderem die Diözesanbibliothek ein. Foto: Maria Conlan
  • Zur Nacht der Bibliotheken lud am Wochenende unter anderem die Diözesanbibliothek ein. Foto: Maria Conlan
  • Zur Nacht der Bibliotheken lud am Wochenende unter anderem die Diözesanbibliothek ein. Foto: Maria Conlan
  • Zur Nacht der Bibliotheken lud am Wochenende unter anderem die Diözesanbibliothek ein. Foto: Maria Conlan
  • Zur Nacht der Bibliotheken lud am Wochenende unter anderem die Diözesanbibliothek ein. Foto: Maria Conlan
  • Zur Nacht der Bibliotheken lud am Wochenende unter anderem die Diözesanbibliothek ein. Foto: Maria Conlan
  • Zur Nacht der Bibliotheken lud am Wochenende unter anderem die Diözesanbibliothek ein. Foto: Maria Conlan
  • Zur Nacht der Bibliotheken lud am Wochenende unter anderem die Diözesanbibliothek ein. Foto: Maria Conlan
  • Zur Nacht der Bibliotheken lud am Wochenende unter anderem die Diözesanbibliothek ein. Foto: Maria Conlan
  • Zur Nacht der Bibliotheken lud am Wochenende unter anderem die Diözesanbibliothek ein. Foto: Maria Conlan

Große Anziehungskraft übte der Bücherflohmarkt im Obergeschoss aus. „Ich bin beeindruckt von dem Angebot“, schwärmte ein Stammbesucher über die „sehr gute Fachbibliothek“. Die Bücher wechselten gegen eine Spende den Besitzer. Der Erlös kommt einem Partnerschaftsprojekt mit Ghana zugute, einem Begegnungsprogramm zwischen der Theologischen Fakultät der WWU und dem Priesterseminar in Tamale.

Das Flohmarktbuchangebot reichte von Handarbeitsbüchern über dicke Bildbände, theologischer Fachliteratur und Belletristik bis zum Jugendbuch. Auch Inga Wennemer wurde fündig. „Ich bin das erste Mal hier. Ich habe im Internet von dem Bücherflohmarkt gelesen.“

Neben der Spendenkasse stand die langjährige Mitarbeiterin Gertrud Gaukesbrink. Schon fast 28 Jahre arbeitet sie in der Diözesanbibliothek. Einen ausgesprochenen Lieblingsort hat sie nicht in diesem Gebäude. Allerdings führt sie gern im Santini-Lesesaal Aufsicht – trotz der niedrigen Temperaturen dort. „Die Sammlung darf nur dort benutzt werden. Die Handschriften üben eine Faszination auf mich aus, die Originale von Händel oder Santini.“ Einblick in die rund 4500 Handschriften werden nur für Forschungszwecke gewährt, außer am vergangenen Freitag. Mitarbeiter zeigten bei den Führungen auch diese Schätze.

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