Schluss mit Dauerregen
Passendes Wetter zum Frühlingsanfang

Münster -

Ein Gesicht wie drei Tage Regenwetter? Damit ist beim Blick auf die Aussichten in den kommenden Tagen Schluss. Denn zum astronomischen Frühlingsanfang macht dieser im Münsterland seinem Namen alle Ehre.

Montag, 18.03.2019, 16:22 Uhr aktualisiert: 18.03.2019, 16:26 Uhr
Schluss mit Dauerregen: Passendes Wetter zum Frühlingsanfang
Eine Wildkirsche am Hohenzollernring zeigt bereits im März ihre Blütenpracht. Foto: Matthias Ahlke

Rechtzeitig zum astronomischen Frühlingsanfang am kommenden Mittwoch, den 20. März, bringt das Hoch Hannelore trockenes und mildes Wetter aus Richtung Westen nach Münster.

Wie Meteorologe Jürgen Schmidt vom Wetterkontor prognostiziert, kann es in der Nacht zu Dienstag noch einmal Frost geben. Und auch am Tag sollen die Temperaturen mit elf Grad nicht viel höher steigen als zum Wochenanfang. Ab Mittwoch gehe es dann aber „langsam bergauf”.

Frühlingshafte Temperaturen erwartet

Trocken und freundlich soll es werden, wenn auch zunächst noch mit einigen dichteren Wolkenfeldern, die von der Küste kommen. Am Donnerstag traut sich die Sonne dann so richtig heraus, und die Temperaturen klettern bis auf frühlingshafte 17 Grad. 

Märzregen endet zum Frühlingsanfang

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  • Passend zum Frühlingsanfang am 20. März sollen die Temperaturen frühlingshaft in die Höhe klettern. Die Krokusse, wie hier in Chemnitz, freuen sich über die ersten Sonnenstrahlen seit Langem.

    Foto: Hendrik Schmidt
  • Noch letzte Woche war der Regenschirm ein unverzichtbarer Begleiter, sowohl in Münster als auch - wie hier zu sehen - an der Donau in Baden-Württemberg.

    Foto: Thomas Warnack
  • Nach einem wechselhaften Wochenende sollen zur Wochenmitte die Wolken weniger werden und die Sonne immer häufiger hervorkommen, wie hier in München.

    Foto: Peter Kneffel
  • Nach den Regenfällen der letzten Tage trat das Wasser des Rheins in Köln-Rhiel über die Ufer.

    Foto: Henning Kaiser
  • Auch die Donau überflutete einige Straßen in Unlingen. Das hielt die Sportbegeisterten aber nicht vom Mountainbiken ab.

    Foto: Thomas Warnack
  • Sturmböen wie in der letzten Woche soll es zum Frühlingsanfang zum Glück nicht mehr geben.

    Foto: Frank Rumpenhorst
  • Den Kitesurfern in St. Peter-Ording kam der Wind der vergangenen Woche allerdings sehr gelegen.

    Foto: Wolfgang Runge
  • In Münster blühen schon jetzt die Wildkirschen, wie hier am Hohenzollernring. Ab Mitte der Woche sind Temperaturen von über 15 Grad angesagt.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Auch der sibirische Blaustern bedeckt schon jetzt einige Grünflächen von Münster und kündigt den Frühling an.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Bei den freundlichen Vorhersagen ab Mitte der Woche sind farbenfrohe Sonnenuntergänge zu erwarten, wie hier im Münsterland.

    Foto: Klaus Meyer

Auch am Freitag soll es im Münsterland laut Schmidt trotz ein paar mehr Wolken freundlich bleiben, weiterhin mit mindestens milden 15 Grad. Nach den zahlreichen Regengüssen und stürmischen Tagen der letzten Woche zeigt sich der beginnende Frühling nun also auch auf der Wetterkarte.

Wie es ab dem Wochenende weitergeht, da hält der Meteorologe sich noch bedeckt. „Das lässt sich derzeit noch nicht mit Sicherheit sagen”, sagt Schmidt. Angenehmer als das letzte werde es aber auf jeden Fall, sprich: „Keine Stürme und auch kein Dauerregen!”

Die ersten Frühlingsboten

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  • Ein Winterblüher wie das Schneeglöckchen ist in der Pflanzenwelt eher die Ausnahme. Dass Schneeglöckchen schon so früh blühen, hat einen ganz speziellen Grund: Sie bekommen jetzt Licht ab!

    Foto: Rolf Vennenbernd
  • Denn die Bäume haben ihre Blätter schon lange abgeworfen. So schaffen es die Sonnenstrahlen bis auf den Boden. Dort treiben die Schneeglöckchen aus, die als Zwiebel im Boden auf diese Zeit gewartet haben.

    Foto: Ben Birchall
  • Neben Schneeglöckchen nutzen auch Krokusse diese spezielle Zeit.

    Foto: Andrea Warnecke
  • Hier blühen Krokusse am Mittwoch in Köln...

    Foto: Oliver Berg
  • ... und hier am Bodensee zusammen mit einem Gänseblümchen.

    Foto: Felix Kästle
  • Durch die milden Temperaturen sind die ersten Blumenknospen aufgegangen.

    Foto: Felix Kästle
  • Winterlinge blühen in gelben Kugeln.

    Foto: Sebastian Kahnert
  • Oft findet man ganz viele von ihnen zusammen - dann leuchtet es an Wegrändern oder auf dem Waldboden richtig.

    Foto: Bernd Settnik
  • Diese blühenden Sträucher heißen Winterjasmin (l.), Zaubernuss (M.) oder Winterschneeball (r.). Sie stammen ursprünglich aus Asien.

    Foto: SYSTEM
  • Es sind Zier-Gehölze, die im Winter ähnlich wie Bäume überleben: Ihre Äste sind hölzern und frieren deswegen nicht ein (hier eine Zaubernuss in Gelsenkirchen).

    Foto: Caroline Seidel
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