15. Seniorentag
So viele Gäste wie noch nie

Münster -

Einen Besucherrekord gab es beim 15. Seniorentag am Mittwoch: Nicht nur der Rathausfestsaal, auch die Rüstkammer war voll belegt. Der Psychologe Prof. Dr. Hans-Werner Wahl zum Thema „Unseres Alterns Schmied“ sprach.

Mittwoch, 20.03.2019, 21:00 Uhr
Freuten sich über ein volles Haus (v.l.): Karl-Heinz Schräder (Vorsitzender Seniorenrat), Referent Prof. Dr. Hans-Werner Wahl, Anke Wermelt und Anke Breitkopf (beide VHS), Hans Kurth (Vorsitzender Kommunale Seniorenvertretung) und Stadtdirektor Thomas Paal.
Freuten sich über ein volles Haus (v.l.): Karl-Heinz Schräder (Vorsitzender Seniorenrat), Referent Prof. Dr. Hans-Werner Wahl, Anke Wermelt und Anke Breitkopf (beide VHS), Hans Kurth (Vorsitzender Kommunale Seniorenvertretung) und Stadtdirektor Thomas Paal. Foto: Matthias Ahlke

So einen Andrang gab es noch nie beim Seniorentag. Schon eine Viertelstunde vor Beginn war der Rathausfestsaal am Mittwochnachmittag proppenvoll. „Alle, die jetzt noch kommen, bitte in den anderen Saal“, lenkte ein Helfer den Besucherstrom von der Wendeltreppe in die Rüstkammer. Aber auch die Plätze dort waren bald belegt.

„Wir haben schon Anfang der Woche vermutet, dass es voll werden würde“, berichtete Mitorganisatorin Anke Breitkopf, Fachbereichsleiterin für Pädagogik, Familie und das Älterwerden der Volkshochschule (VHS). Zwar musste sich niemand zum inzwischen 15. Seniorentag anmelden – aber es habe viele Nachfragen gegeben. „So voll war es noch nie“, freute sich Breitkopf. „Ich glaube, der Seniorentag hat sich einfach gut etabliert.“ Zudem komme die Mischung aus Kultur, Vortrag und Geselligkeit gut an.

Auch Stadtdirektor Thomas Paal zeigte sich in seinem Grußwort beeindruckt von den vielen Besuchern. „Das freut mich enorm“, sagte der Beigeordnete für Bildung, Jugend und Familie, der zu berichten wusste, dass Münster ein gutes Pflaster für Senioren ist: 2018 habe ein Online-Portal 50 deutsche Großstädte daraufhin analysiert – und die Westfalenmetropole habe es auf Platz drei geschafft. Auch die Lebenserwartung liege hier mit 82,43 Jahren über dem Bundesdurchschnitt, sagte Paal. „Wir leben länger, aber leben wir auch gesünder?“

Großer Andrang beim 15. Seniorentag im Rathausfestsaal

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Um Antworten auf diese Frage zu erhalten, hatten die Organisatoren von VHS, Kommunaler Seniorenvertretung und Seniorenrat einen renommierten Altersforscher eingeladen. Der Psychologe Prof. Dr. Hans-Werner Wahl hatte unter dem Motto „Unseres Alterns Schmied“ viel Wissenswertes aus der Forschung zu berichten. Zum Beispiel, dass ein positives Bild des eigenen Älterwerdens mit einer höheren Lebensdauer in Zusammenhang steht, dass Kompetenzen im Alter zwar sinken, das Wohlbefinden aber relativ stabil bleibe, und auch, dass die Depressivität nicht höher sei als in jüngeren Jahren.

Eingerahmt wurde der Vortrag von beschwingter Musik, unter anderem des Chors „60 Plus“ der Westfälischen Schule für Musik. An Info-Ständen im Foyer informierten zudem die VHS und Stadtwerke, Zwar-Gruppen, der Seniorenrat und die Seniorenvertretung über ihre Angebote. Bei Letzterer konnten Besucher auch Wünsche loswerden: „Promenade: keine Vorfahrt für Radfahrer“ lautete der erste auf dem Flipchart.

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