Chemie-Olympiade in Münster
Die 60 Besten starten in der Regionalrunde

Münster -

60 junge Chemikerinnen und Chemiker aus ganz Nordrhein-Westfalen traten in der Chemie-Olympiade „Chemie – die stimmt“ gegeneinander an. Für zwölf von ihnen geht es bald in Darmstadt weiter, bis sie sogar Bundessieger werden können.

Donnerstag, 21.03.2019, 09:00 Uhr
Die jeweils sechs Besten der Chemie-Olympiade: Den ersten Platz belegten in der neunten Klasse Moritz Schöttler (vorne, 2.v.r.) und in der zehnten Klasse Erik Haufs (vorne, 3.v.l.).
Die jeweils sechs Besten der Chemie-Olympiade: Den ersten Platz belegten in der neunten Klasse Moritz Schöttler (vorne, 2.v.r.) und in der zehnten Klasse Erik Haufs (vorne, 3.v.l.). Foto: Melanie Ploch

60 Schülerinnen und Schüler aus ganz Nordrhein-Westfalen haben sich am Mittwoch bei der Landesrunde der 19. Chemie-Olympiade „Chemie – die stimmt!“ in den chemischen Instituten bewiesen. Den ersten Platz belegte in der neunten Klasse Moritz Schöttler, in der zehnten Klasse Erik Haufs.

Moritz Schöttler geht auf die Schulen der Brede in Brakel. Der 15-Jährige hat „nicht damit gerechnet, den ersten Platz zu machen“, schrieb sich selbst aber gute Chancen zu, weil Chemie sein Lieblingsfach sei. Später möchte er eine Ausbildung zum Chemie-Laboranten machen „und danach vielleicht auch studieren“.

Erik Haufs geht auf das Marie-Curie-Gymnasium in Neuss. Der 16-Jährige habe nicht mit einem so guten Ergebnis gerechnet: „Meine Stärken liegen eher in der Mathematik.“ Dass er den ersten Platz gemacht hat, freut den 16-Jährigen. „Man muss jedoch sagen, dass bei uns parallel eine Ausbildung zum chemisch-technischen Assistenten läuft. So konnte ich mit Sicherheit einige Punkte raushauen“, sagt er bescheiden. Später möchte er Neurowissenschaftler werden.

Teilgenommen haben jeweils die 30 besten Schüler der neunten und zehnten Klasse in Nordrhein-Westfalen. Sie waren die 60 Besten der ersten Runde der Olympiade, die sie in ihren Schulen als Hausaufgabe erledigt hatten.

Simon Scheeren, NRW-Landesbeauftragter der Chemie-Olympiade, freut sich über die Teilnahme der Schüler: „Sie setzen sich gerne damit auseinander. Ich denke, es ist eine gute Förderung für den Einstieg in die internationale Chemie-Olympiade.“ Deutschlandweit versuchten sich in diesem Jahr etwa 3500 Schüler in der Chemie-Olympiade, 540 in Nordrhein-Westfalen.

Neben Schöttler und Haufs zählen zu den besten Sechs in der neunten Klasse in absteigender Reihenfolge Sacharji Donets, Simon Paul Jamroszczyk, Juliane Straubel, Paula Clausen, Fabricio und Luan Schoenijahn sowie in der zehnten Klasse Valentino Budinski, Adrian Kwiatkowski, Simon Witteler, Christian Roß und Aida Baradari. Für die zwölf Sieger geht es im Juni für die dritte Runde, die Regionalrunde, nach Darmstadt, wo sie sich für das Finale in Leipzig qualifizieren können. Den Schulsonderpreis erhielt das Gymnasium Herkenrath aus Bergisch Gladbach.

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