Anrudern des Rudervereins Münster von 1882
Aufbruch zu neuen Ufern

Münster -

Auf Stippvisite am zukünftigen Standort: Mit zahlreichen Booten sind die Wassersportler des Rudervereins Münster von 1882 am Sonntagvormittag auf dem Kanal vom Bennohaus zum zukünftigen Stadthafen-Domizil gerudert. Dort gab es reichlich Sektvergießen. . .

Sonntag, 24.03.2019, 18:30 Uhr
Zum traditionellen Anrudern kamen die Wassersportler des Rudervereins Münster von 1882 mit zahlreichen Booten in den Stadthafen I, wo der Verein 2021 den neuen Standort beziehen möchte.
Zum traditionellen Anrudern kamen die Wassersportler des Rudervereins Münster von 1882 mit zahlreichen Booten in den Stadthafen I, wo der Verein 2021 den neuen Standort beziehen möchte. Foto: Pjer Biederstädt

Mit einem dreifachen „Hipp Hipp Hurra“, hat Dirk Bensmann am Sonntagvormittag die Saison des Rudervereins Münster von 1882 (RVM) eröffnet. Der Sprecher des Vereinsvorstandes stand dabei jedoch nicht wie gewohnt am Vereinsheim am Bennohaus. Denn der Verein steht vor einer weitreichenden Veränderung.

Es war die Versinnbildlichung des Sprichwortes „Auf zu neuen Ufern“, die die Ruderer des RVM inszenierten. Mit zahlreichen Booten fuhren die Wassersportler bei strahlendem Sonnenschein vom aktuellen Standort am Bennohaus zum zukünftigen Stadthafen-Domizil. Zusammen mit der Initiative „B-Side“ will der Verein den alten Hill-Speicher beziehen.

Projekt auf der Zielgeraden

„Ein einzigartiges Projekt ist auf der Zielgeraden“, sagte Bensmann in seiner Rede vor Freunden, Förderern und Vereinsmitgliedern und zeigte sich optimistisch, dass die Umzugskartons im Jahr 2021 ausgepackt werden können.

„Wir haben so weit alles beieinander“, erzählte Bensmann am Rande der Veranstaltung. Von den 3,2 Millionen Euro, die der Verein für die Herrichtung der neuen Unterkunft aufbringen muss, fehlten noch 300 000 Euro. Die bekäme der Verein auf jeden Fall akquiriert, war sich Bensmann sicher. Zum Beispiel bestehe die Hoffnung auf weitere Unterstützung über die Fördermaßnahme „Moderne Sportstätte 2022“ des Landes NRW.

400.000 Euro aus eigenen Mitteln

Der Löwenanteil von 1,6 Millionen Euro habe ein Zuschuss der Stadt gedeckt. Außerdem bekomme der Verein für die alte Immobilie an der Bennostraße eine Entschädigung. 400 000 Euro habe der RVM aus eigenen Mitteln beigesteuert, teilte Bensmann mit. Den Bauantrag für die neue Immobilie, die dem Verein im Vergleich zum alten Standort 40 Prozent mehr nutzbare Ruderfläche beschert, wolle man noch im ersten Halbjahr 2019 einreichen.

Anrudern des RVM 2019

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  • Der Ruderverein Münster von 1882 hat bei seinem traditionellen Anrudern am Sonntag (24. März 2019) seine künftige Heimat im Stadthafen I an der B-Side besucht.

    Foto: Pjer Biederstädt
  • Mit zahlreichen Booten kamen die Wassersportler zum neuen Gebäude.

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  • Dirk Bensmann, Sprecher des Vereinsvorstandes (r.), dankte Unternehmer Hermann Brück für sein Engagement und die finanzielle Unterstützung beim Umzugsvorhaben.

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  • Außerdem sponsorte Brück einen neuen Bootsanhänger.

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  • Die Taufe übernahm der Taufpate natürlich selbst.

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  • Taufpatin Julia Tertünte gab dem neuen Einer des Vereins...

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  • ... den Namen „Lightning McQueen“

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  • Kathrin Kaup taufte den Zweier auf den Namen...

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  • ... Mopsgeschwindigkeit.

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  • Der Ruderverein Münster von 1882 nutzte sein alljährliches Anrudern für eine Stippvisite am neuen Standort im Stadthafen I. Foto: Pjer Biederstädt
  • Der Ruderverein Münster von 1882 nutzte sein alljährliches Anrudern für eine Stippvisite am neuen Standort im Stadthafen I. Foto: Pjer Biederstädt
  • Der Ruderverein Münster von 1882 nutzte sein alljährliches Anrudern für eine Stippvisite am neuen Standort im Stadthafen I. Foto: Pjer Biederstädt
  • Der Ruderverein Münster von 1882 nutzte sein alljährliches Anrudern für eine Stippvisite am neuen Standort im Stadthafen I. Foto: Pjer Biederstädt
  • Der Ruderverein Münster von 1882 nutzte sein alljährliches Anrudern für eine Stippvisite am neuen Standort im Stadthafen I. Foto: Pjer Biederstädt
  • Der Ruderverein Münster von 1882 nutzte sein alljährliches Anrudern für eine Stippvisite am neuen Standort im Stadthafen I. Foto: Pjer Biederstädt
  • Der Ruderverein Münster von 1882 nutzte sein alljährliches Anrudern für eine Stippvisite am neuen Standort im Stadthafen I. Foto: Pjer Biederstädt
  • Der Ruderverein Münster von 1882 nutzte sein alljährliches Anrudern für eine Stippvisite am neuen Standort im Stadthafen I. Foto: Pjer Biederstädt
  • Der Ruderverein Münster von 1882 nutzte sein alljährliches Anrudern für eine Stippvisite am neuen Standort im Stadthafen I. Foto: Pjer Biederstädt
  • Der Ruderverein Münster von 1882 nutzte sein alljährliches Anrudern für eine Stippvisite am neuen Standort im Stadthafen I. Foto: Pjer Biederstädt
  • Der Ruderverein Münster von 1882 nutzte sein alljährliches Anrudern für eine Stippvisite am neuen Standort im Stadthafen I. Foto: Pjer Biederstädt
  • Der Ruderverein Münster von 1882 nutzte sein alljährliches Anrudern für eine Stippvisite am neuen Standort im Stadthafen I. Foto: Pjer Biederstädt
  • Der Ruderverein Münster von 1882 nutzte sein alljährliches Anrudern für eine Stippvisite am neuen Standort im Stadthafen I. Foto: Pjer Biederstädt
  • Der Ruderverein Münster von 1882 nutzte sein alljährliches Anrudern für eine Stippvisite am neuen Standort im Stadthafen I. Foto: Pjer Biederstädt
  • Der Ruderverein Münster von 1882 nutzte sein alljährliches Anrudern für eine Stippvisite am neuen Standort im Stadthafen I. Foto: Pjer Biederstädt
  • Der Ruderverein Münster von 1882 nutzte sein alljährliches Anrudern für eine Stippvisite am neuen Standort im Stadthafen I. Foto: Pjer Biederstädt
  • Der Ruderverein Münster von 1882 nutzte sein alljährliches Anrudern für eine Stippvisite am neuen Standort im Stadthafen I. Foto: Pjer Biederstädt
  • Der Ruderverein Münster von 1882 nutzte sein alljährliches Anrudern für eine Stippvisite am neuen Standort im Stadthafen I. Foto: Pjer Biederstädt

Bootstaufen inklusive

Den Bootsausflug in die zukünftige Heimat nutzte der Verein außerdem für eine Dreifach-Taufe. Julia Tertünte taufte den neuen Einer auf den Namen „Lightning McQueen“. Da das Sektglas in den Händen der jungen Rudererin einfach nicht am Boot zerschellen wollte, übernahm Bensmann den splittrigen Part. Kathrin Kaup hatte damit weniger Probleme. Sie taufte den Zweier auf den Namen „Mopsgeschwindigkeit“, weil das schmale Boot für schwere Männer bestimmt ist. Beide wünschten den neuen Flottenmitgliedern immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

„Das wünsche ich diesem Gefährt jetzt mal lieber nicht“, sagte danach Hermann Brück, der als Sponsor den neuen Bootsanhänger für zehn Ruderboote taufte.

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