Zwei Landessiege bei „Jugend forscht“
Schüler entwickeln besseres Ladenetz für Elektroautos

Münster -

Zwei erste Preise beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“: Schülerteams vom Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium und vom Gymnasium St. Mauritz kletterten ganz nach oben aufs Treppchen – mit zukunftsweisenden Ideen.

Mittwoch, 03.04.2019, 18:00 Uhr
Sie holten beim Landeswettbewerb den ersten Preis in der Sparte Arbeitswelt (v.l.): Leonard Sondermann, Moritz Kunz und Felix Ulonska vom Annette-Gymnasium.
Sie holten beim Landeswettbewerb den ersten Preis in der Sparte Arbeitswelt (v.l.): Leonard Sondermann, Moritz Kunz und Felix Ulonska vom Annette-Gymnasium. Foto: Bayer AG

Münster hat sich beim diesjährigen Landeswettbewerb „Jugend forscht“ hervorgetan. Ein Schülerteam vom Gymnasium St. Mauritz hat in der Sparte Physik den ersten Preis geholt, und in der Sparte Arbeitswelt belegte ein Team vom Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium den ersten Platz. Beide Teams haben sich für den Bundeswettbewerb vom 16. bis 19. Mai in Chemnitz qualifiziert.

Mit ihrem zukunftsfähigen Ladenetz für Elektroautos haben Leonard Sondermann, Moritz Kunz und Felix Ulonska vom Annette die Jury überzeugt. Die Schüler gingen Defizite bei der bisherigen Vernetzung von Ladeverbänden von E-Autos an.

Straßen mit Sixpacks

Daher entwickelten die Schüler „ein optimiertes System zur betreiberübergreifenden Kommunikation innerhalb eines neuen dezentralen Ladenetzes“, wie es in ihrer Projektbeschreibung heißt. Dieses Netz eröffne auch die Möglichkeit zur Anbindung eigener Ladestationen und kleinerer Betreiber an ein öffentliches für jeden zugängliches Ladenetz.

Wie bekommen Straßen Sixpacks? Und warum entstehen Rippeln im Sand? Simon Raschke und Anton Fehnker vom Gymnasium St. Mauritz haben die Phänomene mathematisch-physikalisch untersucht und Formeln entwickelt, mit denen solche Veränderungen von Oberflächenstrukturen berechnet werden können.

Noch mehr Erfolge für Münster

Erfolge fuhren drei weitere Schülerteams ein. Einen zweiten Preis in Physik holte Hannah Belle Neuwirth vom Gymnasium Wolbeck für die „Langzeitmessung von Myonenzerfällen“, also von Elementarteilchen als Basis für einen Zufallszahlengenerator. Ein dritter Preis in Geo- und Raumwissenschaften ging an Levin Belli vom Pascal-Gymnasium. Einen „Sonderpreis Rundfund-, Fernseh- und Informationstechnik“ erhielt Jakob Middelberg vom Wilhelm-Hittorf-Gymnasium für Konstruktion und Programmierung einer Wettersonde zur physikalischen Untersuchung von Tropos- und Stratosphäre.

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