Chormusical 2020
800  Stimmen bei „Martin Luther King“ im Klangrausch

Münster -

Vor drei Jahren führten 800 Chorsänger in der Halle Münsterland das Chormusical „Amazing Grace“ auf – ein Riesenerfolg, der die Kirchenmusikszene Münsters nachhaltig geprägt hat. Nun gibt es eine Fortsetzung: „Martin Luther King“. Die Veranstalter suchen noch Mitwirkende.

Donnerstag, 04.04.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 04.04.2019, 12:27 Uhr
Popkantor Hans Werner Scharnowski (l.) und Komponist Hanjo Gäbler stellten am Mittwochabend einem Kreis interessierter Chorleiter und Sänger das Musical-Projekt vor.
Popkantor Hans Werner Scharnowski (l.) und Komponist Hanjo Gäbler stellten am Mittwochabend einem Kreis interessierter Chorleiter und Sänger das Musical-Projekt vor. Foto: Matthias Ahlke

Im Chor mitsingen ist gut. Im großen Chor mitsingen ist besser. Im riesigen Chor mitsingen ist die Krönung. In dieser Hinsicht schlägt das neue Musical „Martin Luther King – Ein Traum verändert die Welt“ fast alle Rekorde. Es wird im Februar 2020 in der Halle Münsterland aufgeführt, und Chöre sowie einzelne Sängerinnen und Sänger aus Münster können gerne dabei mitwirken – ob mit oder ohne Chorerfahrung. Gesucht werden bis zu 800 Stimmen. Und wenn es mehr werden, ist es auch kein Problem. Die Proben beginnen im September.

Die Suche läuft auf Hochtouren

Einige Hundert haben sich bereits angemeldet – allein 450 in den vergangenen zehn Tagen. Die meisten von ihnen singen in Chören der Region und haben Erfahrung mit ähnlichen Großprojekten. Am Mittwochabend kamen einige Mitwirkende in der Halle Münsterland zu einer ersten Informationsveranstaltung zusammen.

Münsters Popkantor Hans Werner Scharnowski übernimmt auch diesmal die musikalische Koordination; er stellte gemeinsam mit dem Komponisten Hanjo Gäbler den Ablauf vor. Scharnowski kennt sich aus: 2016 leitete er das ähnlich dimensionierte Musical „Amazing Grace“ mit annähernd 800 Mitwirkenden in der Halle Münsterland. Von der Erfahrung und den Kontakten zehrt er bis heute, versichert der Popkantor.

"Amazing Grace" in der Halle Münsterland

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"Ganz bewusst retro"

Das Libretto stammt von Andreas Malessa. Die brandaktuelle Handlung dreht sich um Martin Luther King – um sein Erbe als Bürgerrechtler und als Prediger der Gewaltlosigkeit: „Lasst Gott für uns streiten!“ Die Musik der Komponisten Hanjo Gäbler und Christoph Terbuyken ist eine Mischung aus Gospel, Rock’n’Roll, Motown und Pop – Rhythmen der 60er- und 70er-Jahre: „Wir wollten ganz bewusst retro bleiben“, sagt Hanjo Gäbler. Bei der Uraufführung mit 2400 Mitwirkenden im vergangenen Februar in der Essener Grugahalle waren Publikum und Künstler jedenfalls ganz aus dem Häuschen.

Veranstalter in Münster sind die Stiftung „Creative Kirche“ und der Evangelische Kirchenkreis. Weil die Gesamtkosten immens sind – eine einzelne Aufführung kostet bis zu 150 000 Euro – , wird eine Teilnehmergebühr erhoben. Bei Anmeldung bis zum 30. Juni müssen 30 Euro bezahlt werden, danach kostet es zehn Euro mehr. Die Anschaffung der Noten wird vorausgesetzt. Chöre und Jugendliche erhalten einen Nachlass.

Zum Thema

Die Aufführungen in Münster finden am 1. Februar 2020 um 14 und 19 Uhr in der Halle Münsterland statt – versehentlich hatten die Veranstalter zunächst den 11. Januar angegeben. Auch die Mitwirkung an der Aufführung beim Evangelischen Kirchentag in Dortmund am 20. Juni ist noch möglich.   | www.king-musical.de

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