Kadaver im Naturkundemuseum
Toter Wolf kann nicht präpariert werden

Münster -

Am 30. März wurde an der A 2 ein überfahrener Wolf gefunden. Das tote Tier kam ins Naturkundemuseum nach Münster – als Präparat hätte es zur Ausstellung „Vom Kommen und Gehen. Westfälische Artenvielfalt im Wandel“ gepasst. Aber der Körper ist zu schwer verletzt. Von Markus Kampmann
Freitag, 05.04.2019, 20:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 05.04.2019, 20:00 Uhr
Dies ist das Präparat des seinerzeit letzten Wolfes in der preußischen Provinz Westfalen – geschossen am 19. Januar 1835 bei Ascheberg-Herbern. Ein vor Kurzem bei Porta Westfalica verunglücktes Tier kann nicht für die Ausstellung präpariert werden; die Verletzungen waren zu schwer.
Dies ist das Präparat des seinerzeit letzten Wolfes in der preußischen Provinz Westfalen – geschossen am 19. Januar 1835 bei Ascheberg-Herbern. Ein vor Kurzem bei Porta Westfalica verunglücktes Tier kann nicht für die Ausstellung präpariert werden; die Verletzungen waren zu schwer. Foto: Gunnar A. Pier
1835 wurde der letzte Wolf in Westfalen erschossen. 2017 wurde der erste Wolf in NRW tot aufgefunden. Beide Wölfe befinden sich nun im LWL-Museum für Naturkunde in Münster. Das Museum hat nun sogar einen weiteren toten Wolf erhalten.
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