Querbeat im Skaters Palace
Heimspiel in Westfalen

Münster -

Unter dem Motto „Randale und Hurra“ steht die Tour der Brassband Querbeat aus Bonn, die am vergangenen Wochenende auch in Münster Halt machte. Im Skaters Palace spielte die 18-köpfige Band am Samstag ein schon länger ausverkauftes Konzert.

Montag, 08.04.2019, 16:50 Uhr
18 Musiker stehen auf der Bühne, wenn Querbeat angesagt ist. Längst hat sich die Formation aus dem Rheinland einen Namen über die Landesgrenzen hinaus gemacht.
18 Musiker stehen auf der Bühne, wenn Querbeat angesagt ist. Längst hat sich die Formation aus dem Rheinland einen Namen über die Landesgrenzen hinaus gemacht. Foto: Anna Girke

„Randale und Hurra“ ist auch der Name ihres zweiten Albums mit selbstkomponierten Stücken. Die Band veröffentlichte es im Oktober 2018 nach zwei deutschlandweiten und größtenteils ausgebuchten Tourneen.

Der Titel war beim Auftritt im Skaters Palace aber nicht nur Name, sondern auch Programm. Schon vor Konzertbeginn wurden Liedmelodien angestimmt und bei bekannten Songs der Band wie „Nie mehr Fastelovend“, also der Kölner Karneval, übertönte der Gesang des Publikums fast den des Leadsängers Jojo Berger. Kein Wunder, denn die Brass­pop-Band schien viele Fans in Münster zu haben: Auf die Frage Bergers, wer denn schon mal ein Querbeat- Konzert besucht habe, erhob sich ein Meer aus Armen. Begleitet wurden die Texte, die von Alltag, Träumen und Party handelten, von vielen Holz- und Blechblasinstrumenten wie Trompeten, Posaunen und Saxofonen. Die Energie der 18-köpfigen Band, die sogar eine kleine Choreographie zu einem ihrer Lieder aufführte, übertrug sich auch auf das Publikum. Zum Rhythmus von Tuba und Schlagzeug wurde mitgeklatscht und getanzt, dass der Boden zu beben schien, „Randale und Hurra“ eben.

Querbeat formte sich 2001 aus der Schulband eines Gymnasiums in Bonn-Beuel, bis heute sind noch sieben Gründungsmitglieder dabei. 2007 spielte die Band erstmals beim Kölner Karneval und nach Auftritten bei verschiedenen Sitzungen und Fernsehsendungen entstand das erste eigene Album „Fettes Q“. Im Oktober 2018 folgte dann „Randale und Hurra“. Längst sind die Musiker kein nordrhein-westfälisches Phänomen mehr. Auch das nächste Konzert am Donnerstag in Zürich, so wie die darauffolgenden Auftritte in Karlsruhe, München, aber fast schon selbstverständlich in Aachen und Köln sind schon alle ausverkauft.

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