„Wings-for-Life“
Dieser Lauf verleiht Flügel

Münster -

Bei diesem Sportevent geht es nicht um „Höher, Schneller, Weiter“. Es geht vielmehr darum, gemeinsam etwas für Menschen zu machen, die auf Hilfe angewiesen sind.

Sonntag, 05.05.2019, 18:15 Uhr aktualisiert: 06.05.2019, 14:53 Uhr
Vor dem Start in Gruppen ja nach Bewegungstempo unternahmen Teilnehmer und das Organisationsteam ein Aufwärmtraining. Dann ging es am Mühlenhof entlang zum Aasee.
Vor dem Start in Gruppen ja nach Bewegungstempo unternahmen Teilnehmer und das Organisationsteam ein Aufwärmtraining. Dann ging es am Mühlenhof entlang zum Aasee. Foto: klm

Zum ersten Mal fand am Sonntag ein „Wings for Life“-Lauf in Münster statt. Die Veranstaltung ist ein Spendenlauf der Stiftung „Wings for Life“ („Flügel für das Leben“) eines weltweiten Getränkeherstellers zugunsten der Forschung zu Querschnittslähmung und Rückenmarksverletzungen. An dem Lauf um den Aasee nahmen auch Menschen teil, die wegen einer Einschränkung ihre Beine kaum oder gar nicht bewegen zu können, sondern im Rollstuhl unterwegs sind.

„Es geht nicht darum, schneller als andere zu sein und nicht um ein ,Höher, schneller, weiter‘“, sagte Paula Menninghaus vor den Aufwärmübungen für die etwa 130 Teilnehmer auf der Sportanlage Sentruper Höhe. „Gelaufen wird, so oft und so lange man möchte.“ Menninghaus und Kollegen vom Sportanbieter „Strong Partners“ aus Münster organisierten den Lauf vor Ort.

Laut der Stiftung nahmen an der insgesamt sechsten Auflage des Laufs Menschen in etlichen Staaten zeitgleich teil. Für Nordrhein-Westfalen verwiesen die Sporttrainer vor Ort etwa auf Duisburg und Düsseldorf als weitere Standorte. Dort habe der zur Startzeit um 13 Uhr eingegangene Betrag von Teilnehmern übrigens niedriger gelegen als in Münster. Hier seien 2500 Euro sicher gewesen, hieß es. Die Startgebühr als fixe Spende für jeden Läufer betrug 20 Euro. Zudem hatte ein hiesiges Unternehmen, aus dessen Belegschaft sich Läufer angemeldet hatten, „weitere 1000 Euro“ zum Gesamtbetrag dazugegeben, sagte Menninghaus. Teilnahmen auch eine Gruppen der Gewerkschaft der Polizei sowie des Deutschen Roten Kreuzes.

Anmeldung und Teilnahme waren teils über eine App über das Handy organisiert worden. Darüber aktivierte jeder Teilnehmer seine Routen-Zeit vor Ort selbst.

„Wir laufen häufig zusammen in einem Laufsportverein“, sagte Andrea Schneider aus Münster, die mit ihrer Freundin Tina Althoff privat mitmachte: „Es ist eine gute Gelegenheit, etwas für andere zu tun“, befand sie.

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