Ehemaliges Botanisches Institut wird umgebaut
Millionen-Projekt im Schlossgarten

Münster -

Alles unter einem Dach: Das ehemalige Institut für Botanik wird umgebaut und erweitert - für eine ganz neue "Wohngemeinschaft".

Montag, 06.05.2019, 18:05 Uhr aktualisiert: 06.05.2019, 18:10 Uhr
Das Gebäude, in dem bislang das Institut für Botanik unterbracht war, wird zum einem Beratungshaus für Studierende umgebaut. In einem Jahr soll der Umbau abgeschlossen sein.
Das Gebäude, in dem bislang das Institut für Botanik unterbracht war, wird zum einem Beratungshaus für Studierende umgebaut. In einem Jahr soll der Umbau abgeschlossen sein. Foto: kal

Großbauprojekt im Schlossgarten: Für mehr als neun Millionen Euro wird zurzeit das ehemalige Gebäude des Instituts für Botanik der Universität umgebaut und um einen Anbau erweitert. Nachdem hier jahrzehntelang lediglich Wissenschaftler und Studierende ein- und ausgingen, die im Botanischen Garten forschten, soll es ab Sommer 2020 zu einem Haus für alle Studierenden der Universität werden.

In 100 Räume werden 90 Mitarbeiter des Studierendensekretariats, der Zentralen Studienberatung, des Career Service und des International Office mit dem Internationalen Zentrum „Die Brücke“ einziehen. Zudem entsteht im Dachstuhl des denkmalgeschützten Gebäudes eine 140 Quadratmeter große „Lernlounge“. Und im historischen Hörsaal aus dem Jahr 1911, der ebenfalls saniert wird, sollen künftig wieder Lehrveranstaltungen stattfinden.

Gespräche über neue Wege

„Wir sind im Zeitplan“, berichtete am Montag Andrea Piehl vom Architekturbüro PEP, das mit dem Projekt betraut ist. Clou ist die Erweiterung um einen Anbau, der sich unter einem begrünten Erdhügel befindet.

Uni investiert im Schlossgarten fast zehn Millionen Euro

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  • Das Gebäude, in dem bislang das Institut für Botanik unterbracht war, wird umgebaut.

    Foto: kal
  • Hier soll ein Beratungshaus für Studierende entstehen.

    Foto: ©PFEIFFER · ELLERMANN · PREC
  • Für mehr als neun Millionen Euro wird das Gebäude umgebaut und um einen Anbau erweitert.

    Foto: kal
  • Im historischen Hörsaal aus dem Jahr 1911, der ebenfalls saniert wird, sollen künftig wieder Lehrveranstaltungen stattfinden.

    Foto: kal
  • In einem Jahr soll der Umbau abgeschlossen sein.

    Foto: kal
  • In 100 Räume werden 90 Mitarbeiter des Studierendensekretariats, der Zentralen Studienberatung, des Career Service und des International Office mit dem Internationalen Zentrum „Die Brücke“ einziehen. 

    Foto: kal
  • Sehen Sie im Folgenden weitere Bilder des Umbaus.

    Foto: kal
  • Das frühere Botanische Institut wird umfassend saniert und erweitert. Hier soll 2020 das „Haus der Studierendenservices“ einziehen. Foto: kal
  • Das frühere Botanische Institut wird umfassend saniert und erweitert. Hier soll 2020 das „Haus der Studierendenservices“ einziehen. Foto: kal
  • Das frühere Botanische Institut wird umfassend saniert und erweitert. Hier soll 2020 das „Haus der Studierendenservices“ einziehen. Foto: kal
  • Das frühere Botanische Institut wird umfassend saniert und erweitert. Hier soll 2020 das „Haus der Studierendenservices“ einziehen. Foto: kal
  • Das frühere Botanische Institut wird umfassend saniert und erweitert. Hier soll 2020 das „Haus der Studierendenservices“ einziehen. Foto: kal
  • Das frühere Botanische Institut wird umfassend saniert und erweitert. Hier soll 2020 das „Haus der Studierendenservices“ einziehen. Foto: kal
  • Das frühere Botanische Institut wird umfassend saniert und erweitert. Hier soll 2020 das „Haus der Studierendenservices“ einziehen. Foto: kal
  • Das frühere Botanische Institut wird umfassend saniert und erweitert. Hier soll 2020 das „Haus der Studierendenservices“ einziehen. Foto: kal
  • Das frühere Botanische Institut wird umfassend saniert und erweitert. Hier soll 2020 das „Haus der Studierendenservices“ einziehen. Foto: kal

Kanzler Matthias Schwarte hofft, dass es nach der Einweihung im kommenden Jahr auch neue Verbindungen für Fußgänger und Radfahrer im Schlossgarten geben wird – zum Beispiel in Richtung Hüffer-Stift oder Coesfelder Kreuz. Man sei bereits in Gesprächen mit der Stadt. „In diesem Gebäude befinden sich künftig mehrere wichtige Anlaufstellen für Studenten unter einem Dach“, betont Schwarte. Damit das neue Gebäude den Ansprüchen der Studierenden gerecht wird, begleitet mit Cedric Döllefeld ein studentischer Baukoordinator das Projekt.

Nichtöffentliches Café

Aufsehenerregend verspricht die „Lernlounge“ im Dachgeschoss zu werden, die eine Höhe von mehr als sechs Metern haben wird. Derweil wird es im Erdgeschoss ein nichtöffentliches Café geben, bei dem ausländische Studierende mit Kaffee und Kuchen zu Gesprächen begrüßt werden.

„Haus der Studierendenservices“ sollte das Gebäude ursprünglich heißen. Doch der Name ist der Universität zu sperrig. Bis 6. Juni kann jeder Bürger hier einen griffigeren Namensvorschlag einreichen. Die zehn besten Ideen erhalten einen Preis.

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